Dienstag, 29. September 2015
Ko Yao Noi
K. und ich sind schon seit einigen Tagen in Thailand, doch wir haben schon so viele Eindrücke gesammelt, dass uns die Zeit länger vorkommt. Bevor ich dorthin gereist bin, sprachen viele davon, dass Thailand einen ganz speziellen “Zauber“ besäße. Ich würde sagen, nun habe ich verstanden, was sie damit gemeint haben. Auf der Insel Ko Yao Noi gab es jede Menge Kokospalmen, Strand mit blassblauem Wasser und in der Ferne grün bewachsene Felsinseln. Da in Thailand gerade Regenzeit ist, hatten wir an einigen Tagen monsunartigen Regen, bei dem wir uns fragten, wie die Wolken solche Mengen an Wasser enthalten können. Wenn dann die Sonne schien, begegneten uns bunte Libellen und Schmetterlinge, die mir schöner vorkamen als in jedem bisherigen Schmetterlingspark. Als K. und ich dann jeden Tag mit einem gemieteten Motorbike über Ko Yao Noi brausten und ich den Einwohnern, die wir in den letzten Tagen kennen gelernt hatten, zuwinken, da rückten viele Mühen, die die Reise mit sich gebracht hat, in den Hintergrund. Als K. und ich die Insel wieder verließen und weiterzogen, fiel mir der Abschied sehr schwer. Wie sehr es mir dort gefallen hatte, trotz der einfachen Unterkunft, die praktisch am Dschungel grenzte, wurde mir erst im Nachhinein bewusst. “Ich glaube, ich habe mich in das Inselleben verliebt“, sagte ich, sobald ich auf den Straßen Phukets stand. Ich bin sicher, dass ich die Tage auf Ko Yao Noi mein Leben lang nicht vergessen werde. Die Atmosphäre, die ich dort erlebt habe, ist eine ganz andere als in Europa.
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