M. und ich kosteten noch einen vollen Tag das süditalienische Leben mit Pizza Marinara, Focaccia Barese und Soia-Espressino in meinem Lieblingsbistro Vergnagno in Bari aus, sogen das Gefühl auf, durch die Altstadt zu wandern. Nach einigem Suchen fanden wir schließlich auch die Orecchiette-Dame wieder, bei der wir am ersten Abend in Bari Pasta gekauft hatten. Mit reichlich italienischem Essen, darunter auch Taralli und Olivenöl, im Gepäck würden wir demnach am nächsten Tag in die Trenitalia steigen und wieder nach Deutschland zurückkehren.
Mit gut gefüllten Mägen gingen wir abends schlafen und es wurde allmählich realer, dass nun der zweite Teil der Reise sich zum Ende neigte. M. und ich konnten gemeinsam feststellen, dass es die richtige Entscheidung gewesen war, unsere Reise fortzusetzen und all die Dinge zu erleben, die wir in den letzten Wochen erlebt hatten. Wir hatten Italien nun noch besser kennen gelernt, fühlten uns dort erst recht zuhause und ich hatte einen intensiveren Eindruck von einigen südosteuropäischen Ländern und ihrer Vergangenheit bekommen. Wieder einmal war diese Reise zusammen mit M. ein Abenteuer, das ich nicht missen möchte.

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