Dienstag, 1. August 2023

Kerkyra: Griechisches Leben auf Korfu

Da Korfu zweimal der Zwischenstopp auf den Fahrten zwischen Italien und Albanien war, hatten wir Gelegenheit, hier einige Stunden zu verbringen, ohne hier zu nächtigen. Schon auf der Hinfahrt hatte mich Korfus Hauptstadt Kerkyra sehr begeistert, mit ihren warmen Farben, den Streetart-Kunstwerken mittendrin und der Freundlichkeit der Menschen. In Kerkyra holten wir uns in der heißen Nachmittagssonne einen kühlen, frisch gepressten Saft und bewegten uns mit ihm in der Hand durch die schattigen Seitengassen der Altstadt.

Auf der Rückfahrt von Saranda aus hatten M. und ich noch etwas vor: Wir wollten eine Tour mit dem örtlichen Piratenschiff  machen. Da sich die Zeit eine Stunde nach vorne verschob, war es bereits Mittagszeit, als wir dort ankamen und wieder einmal unser Gepäck in der Gepäckaufbewahrungsstation verstauten. Im Nachhinein erinnere ich mich sehr gern an diese Piratenschiff-Tour zurück. Das Schiff, die "Black Rose" war an sich schon ein Erlebnis, so reichlich, wie es in Gold und Schwarz im Detail verziert war, mit einer Schatztruhe auf dem Deck. 

In der Schatztruhe gab es Accessoires wie Piratenhüte und Säbel, sodass wir unser Äußeres auch piratenmäßig auf das Schiff abstimmen konnten. Das Schiff fuhr uns mit musikalischer Untermalung ein Stück die Küste entlang und bot uns somit noch ein bisschen Sightseeing. 

Es brachte uns zu einem Platz, an dem die Flugzeuge sehr dicht über unsere Köpfe hinwegflogen. Beeindruckt warfen wir unsere Köpfe in den Nacken und blickten der Maschine hinterher, die über uns hinwegsauste. M. und mir erschien die Fahrt wie das musikalisch begleitete Ende eines Films, was ganz gut passte, weil wir am Ende dieser Reise standen.

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