Dänemark gilt als sehr glückliche Nation, obwohl es viel regnet und die Sommer kurz sind. Es gibt ein Wort, das dieses Lebensgefühl auf den Punkt bringt: Hygge.Dieses seltsam und auch gewissermaßen lustig klingende Wort ist eines, mit dessen Bedeutung ich mich auf dem Kurztrip mehr beschäftigt habe. Mein persönlicher Hygge-Moment war es im Nachhinein, mit J. im Tivoli-Park zu sitzen, von einem Lichtermeer umgeben, und Falafel zu essen. Im Kettenkarussell über die Stadt zu blicken, würde ich auch dazu zählen.
Und Nyhavn im Dunkeln zu betrachten, wozu J. und ich uns am letzten Abend nach einem gemeinsamen Trinkengehen im Restaurant noch entschieden, ebenfalls. Nachdem wir die bunt beleuchtenden Häuser der Hafenstraße betrachtet hatten, liefen wir über eine Brücke, die gleichzeitig eine Fahrrad-Autobahn darstellte,und hörten am anderen Ende die Musik, die auf der dortigen Eisbahn erklang. Die Vorstellung von meinem Kopenhagen'sche Wintermärchen hatte sich mit diesem Trip tatsächlich erfüllt.
Wer sich abschließend fragt, ob ich als Veganerin hier denn auch satt geworden bin, kennt die Antwort sicherlich bereits: Nicht nur, dass es in Kopenhagen auch die bekannten deutschen Supermarktketten wie Netto oder Lidl gibt, auch,wer nach Cafés und Restaurants sucht, die ein veganes oder sogar ausschließlich veganes Angebot haben, wird fündig werden- besonders in der Nähe von Christiania.Insgesamt ist Kopenhagen - was angesichts der geringen Entfernung auch nicht so verwunderlich ist- deutschen Städten sehr ähnlich, natürlich auch, was das Wetter betrifft.
Für mich war es zum Abschluss des Jahres der letzte Trip und das achte Mal in 2019, dass ich im Ausland war, wie auf der Rückfahrt nach Hamburg realisiert habe.
Rückblickend kann ich sagen, dass 2019 für mich ein Jahr war, in dem ich so viel gereist bin wie noch nie- sogar innerhalb Deutschlands war ich im Vergleich zu den Vorjahren viel unterwegs.
Ich bin unglaublich dankbar für all das, was ich auf jedem einzelnen Trip erleben durfte, auch für all das, was eher unvorgesehenpassiert und mit Herausforderungen verbunden war.
Und an all die Menschen, die sich mit mir aufgemacht haben: Danke, dass ihr mich begleitet habt und euch von meinem Reisefieber habt anstecken lassen!











