Samstag, 11. Januar 2020

Tivoli Park

 Ursprünglich hatten J. und ich nicht vor, in den Tivoli Freizeitpark zu gehen, der in Kopenhagen sehr beliebt ist und direkt am Hauptbahnhof liegt. Ich hatte vor unserem Trip Geschichten gehört, nach denen der Eintritt sehr hoch sein sollte und die Fahrgeschäfte dann jedoch nicht inklusive, sondern extra zu bezahlen war.
Vor Ort stellten wir fest, dass der Eintritt, in Euro umgerechnet, normalerweise etwa fünfundfünfzig Euro gkostet hätte, und die Fahrgeschäfte jeweils auch über zehn Euro, wenn die Dänischen Kronen umrechnet werden (Im Vergleich: Beim Hamburger Dom in Deutschland kostet eine Fahrt der gleichen Länge etwa drei Euro).

Doch wir hatten wieder einmal Glück: Unsere Airbnb-Vermieterin hatte eine Gold Card, mit der man offenbar unlimitierten Eintritt in den Park hatte, und schlug uns vor, sie konnte uns einen Nachmittag hineinnehmen. Dieses Angebot nahmen J. und ich begeistert an. Wir lernten wieder einmal, wie viel Beziehungen ausmachen. Wenn man Menschen vor Ort kennt und mit ihnen in Kontakt tritt, wie es dank unserer Buchung über Airbnb der Fall war, eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten.

H. führte uns somit am Nachmittag durch den Park, der mich an eine Mischung aus Disneyland und Jahrmarkt erinnerte. Er war nicht riesengroß, wie viele es möglicherweise von deutschen Freizeitparks gewohnt sind, doch sehr hübsch aufgeteilt, mit einem See an der Seite, verschiedenen Fahrgeschäften wie Kettenkarussell, Autoscooter und Achterbahnen.

Ein aufwendig gestalteter Weihnachtsmarkt mit Kunstschnee und dekorierten Weihnachtsbäumen war auch dabei. Ein Weihnachtsbaum schien sogar von Svarovski gestellt zu sein und glitzerte in den Abendlichtern, als die Dunkelheit einbrach. So einen mit Liebe zum Detail dekorierten Weihnachtsmarkt hatte ich bisher auch noch nicht gesehen.

Insgesamt war ich von Anfang an ziemlich begeistert von dem Park, weil ich bunte Kulissen und die ausgelassene Atmosphäre oft sehr genieße. Nachdem H. sich von uns verabschiedet hatte, gönnten J. und ich uns die Fahrt auf einem Fahrgeschäft: Einem Kettenkarussell, das sich immer weiter in die Höhe schraubt und einen Blick über die ganze Stadt bot. Kurz darauf ging es los. J. und ich saßen in einer Schaukel, die mit Metallketten befestigt war.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen