Sonntag, 1. August 2021

Interrail durch Spanien

Nach langer Zeit im Lockdown und dem Abschluss meines Studiums entwickelte sich bei meinem Freund M. und mir der Plan, einmal mit einem Interrail-Ticket zu verreisen. Dieses Ticket ermöglicht jungen Menschen in einem bestimmten Zeitraum mit einer bestimmten Anzahl von Reisetagen mit Fernzügen durch Europa zu reisen. Da wir beide aus ökologischen Gründen das Fliegen meiden, insbesondere auf Strecken innerhalb Europas, gehörten Züge ohnehin zu unseren liebsten Fortbewegungsmitteln.

Nachdem die Coronaregelungen es mit dem aufkommenden Sommer wieder zuließen, entschieden wir uns für den Juli als Monat, in dem wir unsere Reise durch Spanien machen wollten. Zahlreiche Pläne und Planänderungen später (Portugal fiel kurz vor Beginn der Reise wieder raus, nachdem sich die Coronazahlen dort wieder negativ entwickelten) packten wir Koffer und Backpackerrucksack. Beim Bahnhof hatten wir die Zugreservierungen vorgenommen, die in Ländern wie Spanien und Frankreich vonnöten sind und in den Gesamtkosten für die Interrailreise mit beachtet werden müssen.

An einem regnerischen Morgen stiegen wir in die U-Bahn unserer Heimatstadt, einen negativen PCR-Test im Gepäck, und freuten uns auf einen Monat voller Abenteuer, Sonnenschein und neuer Eindrücke in der Ferne. Ich verspürte wieder das Kribbeln im Bauch und die Vorfreude darauf, mit M. nun eine längere Reise anzutreten.

In meiner Jugend war ich schon öfters in Spanien gewesen, jedoch meistens in den Inselregionen, wie Mallorca und den Kanarischen Inseln. Diesmal sollte ich als Zugreisende noch viel intensiver und näher kennen lernen. In den nächsten Blogbeiträgen möchte ich euch auf diese Reise mitnehmen, liebe Leser*innen, die für uns einige Überraschungen bereithalten sollte.

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