Donnerstag, 5. August 2021

Hola Barcelona!



Je näher wir Spanien mit dem Zug kamen, desto mehr veränderte sich die Landschaft. Statt grünen Wiesen mit Windrädern sahen wir irgendwann Häuser aus hellem Stein und die ersten Palmen, die sich in der Abendsonne wiegten. Als dann Berge vor unserer Zugstrecke aufragten und der Zug durch einen Tunnel nach dem anderen sauste, wussten wir, dass Barcelona nicht mehr weit war.

Nachdem wir einige Zeit später aus dem Schacht der Metrostation nahe unseres Hotels ausstiegen und unser Gepäck ein Stück den Berg hinaufwuchteten, begrüßte uns die Stadt in der Dunkelheit mit Feuerwerk hinter den Häusern. "Extra für dich", scherzte ich gegenüber M., als wir beide in den Nachthimmel blickten. In der Nebenstraße wurde musiziert, wo sich offenbar auch die Nachbarschaft etwas versammelt hatte. Die Luft war noch wärmer als in Paris. Ich bekam einen ersten Eindruck von den Straßen am Berghang, die abwechselnd hinauf und wieder hinab führten. Wenn wir die Tage danach zu Supermärkten nahe des Hotels liefen, wurde manchmal beinahe eine sportliche Angelegenheit daraus.

Das Hotel entpuppte sich als ziemlicher Glücksgriff, da wir durch die Fensterfront in unserem Zimmer über die Stadt zu unseren Füßen blicken konnten und eine tolle Aussicht auf den Tibidabo, einer der Hausberge Barcelonas, besaßen. Auf der Spitze des Berges ließ sich das angeleuchtete Tibidao Castell mit der Jesus-Statue auf dem Dach erkennen sowie das Riesenrad des Freizeitparks dort. Es gab zudem einen kleinen Infinity Pool auf dem Dach des Hotels, aus dem M. und ich in den folgenden Tagen und auch bei unserem erneuten Aufenthalt am Ende der Reise diese Aussicht zelebrieren sollten. 

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