Bei unserer Ankunft in Prag war es bereits dunkel und der Regen prasselte gegen die Windschutzscheibe. Unsere Unterkunft, die wir über Airbnb herausgesucht hatten, lag ziemlich zentral, direkt hinter dem Nationaltheater, das in der Dunkelheit wie viele weitere Gebäude hell erleuchtet war.Dann gingen wir den Abend noch ein wenig durch die Straßen in Richtung eines indischen Imbisses, an hell erleuchteten Schaufenstern und Restaurants vorbei. Dabei bekamen wir mit, wie Prag in der Dunkelheit wirkt. Es wirkt tatsächlich und zwar dadurch, dass alles hell erleuchtet zu scheint: Die Gebäude, die Brunnen und mit sehr viel Liebe zum Detail, die sich sowohl in der Architektur als auch in der Beleuchtung widerspiegelt.
Bekannt ist Prag auch für sein Nachtleben und als Partystadt für deutsche Tourist/innen, für günstige Drinks und günstige Eintritte in Clubs. Es stand auf meiner und A.'s To-do-Liste einmal in Prag feiern gewesen zu sein. Ein Club namens Duplex, der fünf Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt war, warb mit seiner Rooftop-Tanzfläche und damit, dass Mick Jagger seinen 60. Geburtstag hier verbracht hatte. In Glitzer- und Pailettentops fuhren A. und ich wir den Aufzug kurz vor Mitternacht zum Club hinauf. Draußen auf dem Weg dorthin war bereits ein Betrunkener an uns vorbeigetorkelt und hatte sich in die Büsche übergeben, weshalb A. mich schleunigst aus dem Weg gezogen hatte. Für uns ging der Abend erst jetzt los. Leider war die Rooftop-Tanzfläche geschlossen, doch A. und ich lernten wieder eine Menge an diesem Abend über das Prager Nachtleben dazu. Auch, dass in dem Club offenbar hauptsächlich Deutsche unterwegs waren.
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