Sonntag, 15. September 2024

Menton: Zwischen Steinstrand, Socca-Pfannkuchen und Sonnenschein

Auf dem Rückweg von Monaco stiegen J. und ich in Menton aus. Menton liegt mit dem Zug nur fünfzehn Minuten von Monaco entfernt und doch fühlte ich mich gleich wieder wie in einer anderen Welt. Wo Monacos Gebäude blitzeblank waren und mehrstöckig in die Höhe ragten, hatte Menton kleine Nebenstraßen mit älteren Häusern, an denen die Wände charmant abgeblättert waren. Statt Luxusrestaurants waren hier Stände mit Socca, dem regionalen Streetfood aus in Öl gebackenen Kichererbsen-Pfannkuchen, für drei Euro fünfzig zu finden. Socca ist quasi die französische Entsprechung zu den italienischen Farinata, die ich in Genua kennen gelernt hatte.

J. und ich, nach dem vielen Bergauf- und Bergab-Laufen unter der monegassischen Sonne gingen direkt zum Strand, ich tauschte nach kurzem Überlegen mein elegantes Kleid gegen Bikini und wir ließen uns in klare, kühle Meerwasser der C'ote d'Azur gleiten. Die C'ote d'Azur und Ligurien zeichnen sich dadurch aus, dass sie hauptsächlich aus Steinstrand bestehen. Wenn es in der Region Sandstrand gibt, ist dieser meistens künstlich aufgeschüttet. Die Steine mögen beim Hineingehen an den Füßen piksen, haben andererseits den Vorteil, dass nach einem Bad im Meer der Sand nicht am halben Körper klebt. 

Zufälligerweise waren wir an einem Hundestrand gelandet. Ringsum konnten wir verschiedenste Hunde beobachten, die mit ihren Menschen im Wasser plantschten. Einige dösten faul in der Sonne, andere schwammen hinter ihren Menschen hinterher, teils um mit ihnen zu tollen, teils, um sie aus dem ungeheuerlichen Nass zu retten, oder jagten hinter geworfenen Frisbee-Scheiben hinterher. Allein wegen der ganzen niedlichen Hunde hatte dieser Strand sich schon gelohnt. Hier konnten wir erstmal bleiben und es auch in der Nachmittagssonne, die inzwischen ihren Höhepunkt erreicht hatte, aushalten. "Dieser Strand gehört bisher mit zu den Schönsten bisher während dieses Urlaubs", sagte J. und schloss genussvoll die Augen. Da konnte ich nur Recht geben.

Als wir uns genug entspannt hatten und die Luft auch wieder angenehmer werden zu begann, begaben wir uns auf einen Rundgang durch die Altstadt. Zitronen waren hier das Programm, weil Menton auch als Stadt der Zitronen gilt. Es wird sogar alljährlich zur Karnevalszeit ein Zitronenfest gefeiert. Es gibt jede Menge Souvenirshops, die die gelbe Frucht durch Seifen mit Zitronenduft, Tischdecken mit Zitronenmotiv und Zitronen-Magneten ehren. Die Farbe Gelb war in Menton jedoch nicht nur durch die Zitrone vertreten, sondern durch durch die Farben der altstädtischen Häuser, die in warmen Orange-, Gelb- und Grapefruit-Tönen leuchteten.  Einen Sommertag in Menton verbinde ich nun mit dem glitzernd kristallblauen Wasser der C'ote d'Azur, mit dem Grün der Berge hinter einer Altstadt aus warmen Farben, die wie in einen Vintage-Filter getunkt zu sein scheint, und südfranzösischer sorgloser Leichtigkeit, die an einen schier niemals endenden Sommertag an der Jugend erinnert. Wenn hier kein Sommerfeeling aufkommt, dann weiß ich auch nicht...

Monaco

Der Bürgersteig war wie geleckt, die Gebäude und die Straßen wie blank poliert und die Luft durch die stehende Hitze gefühlt zum Schneiden dick. Wir waren von Sanremo aus mit einem Zug zum italienischen Ort Ventimiglia gefahren, von wo aus wir in einen französischen Zug stiegen. Nach etwas mehr als einer Stunde befanden wir uns im Fürstentum Monaco. 
Der zweitkleinste Staat dieser Erde nach dem Vatikan ist vom umliegenden Frankreich unabhängig und gehört nicht zur EU (weshalb es klug ist, wie auch in der Schweiz und in anderen Zwergstaaten wie Vatikan & Co vor der Einreise das Datenroaming auszuschalten). Als EU-Staatsbürger*innen ist es trotzdem möglich, mit Personalausweis einzureisen. 

Wir spazierten vom Hafen aus, in dem sich eine Yacht neben die andere reihte, zum Stadtteil Monte Carlo, zu dem neben einem dschungelartig angelegten Park und einer ebenso tropisch begrünten Einkaufsmeile das berühmte Casino von Monaco gehört. Auf dem Platz davor tummelten sich so viele Menschen, dass sichtbar wurde, was es für einen Hotspot in Monaco darstellt. Das Foyer des Casinos konnten wir sogar betreten und von dort aus einen Blick auf die Nebenräume erhaschen, wo einige Menschen zum Blackjack-Spielen auf edlen Sesseln saßen. Genau so, als wäre die Szene einem James-Bond-Film entsprungen und so, wie ich es mir vorstellte. Als ich später M. ein Foto von dem Casino mit ein paar Ferrari davor schickte, kommentierte er: "Du stehst da etwa vor einer Million Euro". Kein Wunder, wir waren schließlich auch in Monaco, dem Staat, in dem die Reichen in Yachten und Luxus-Immobilien residierten. 

Sogar die Bahnlinie, mit der wir gekommen waren, war unter der Erde angelegt, da die Fläche des Staates dicht bebaut mit Letzteren war. 
Schließlich gilt Monaco als das Land mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten. Ein Tagesausflug bot sich für mich und J. daher perfekt an: Anschauen wollten wir Monaco gern, doch zum Essen und Wohnen sagte Italien uns mehr zu.

Besonders angetan hatte es mir der Park direkt gegenüber des Casinos. Zwar war auch hier alles millimetergerecht gestutzt, doch ein wenig tropisches Flair inmitten der dichten Bauten Monacos verströmte er allemal. Zudem spendete er uns das eine oder andere schattige Plätzchen und bot uns auch den einen oder anderen schönen Blick auf das Casino. 

Montag, 9. September 2024

Sanremo


Nach einem kurzen Zwischenstopp in Mailand, den wir dazu nutzten, um Focaccia zu kaufen, und einem weiteren Zwischenstopp in Genua, wo sich die Nachmittagshitze allmählich merklich aufstaute, gelangten wir nach Sanremo. Dort waren wir am Ziel dieser Reise angelangt. Durch einen schier endlosen Tunnel ging es durch das Bahnhofsgebäude hinaus. Durch die Rolltreppen, die geradeaus verliefen, fühlte ich mich, als befänden wir uns in einer Flughafenhalle. 
Etwas erschöpft durchquerten J. und ich das Stadtzentrum von Sanremo und rollten unsere Koffer durch die Fußgängerzone in Richtung unseres Apartments. Das pulsierende Leben empfing uns direkt und wir kamen bereits am Casino und der architektonisch prachtvollen russisch-orthodoxen Kirche vorbei, ehe wir einen Fuß in die Unterkunft gesetzt hatten. 

Zuerst wunderte ich mich, dass es hier keinen ausgeprägten Busverkehr gab. Offenbar besaß die Mehrheit der Menschen hier ein eigenes Auto. Insgesamt wirkten die Menschen auf uns hier ziemlich wohlhabend. Als J. und ich auf einer Bank an der mit Palmen gesäumten Promenade unser selbst gekochtes Mittagessen, Pasta mit gebratenem Gemüse, aßen, wurden wir von einigen vorbeilaufenden Familien recht schief angeschaut. Anscheinend war das unter Urlaubenden hier nicht unbedingt üblich.

Als wir abends nach einem Strand suchten, um uns ein wenig im Sand bzw. auf Steinen zu entspannen, stellten wir fest, dass die meisten Strände zu einer Anlage gehörten und damit zu dieser späten Zeit bereits abgeschlossen waren. Das Meeresrauschen war in einiger Entfernung zu hören und wirkte sehr verlockend. Zwar gilt Sanremo als einer der schönsten Badeorte von Ligurien, ist in der Hochsaison allerdings auch ein klassischer Fall von Sonnenschirmchen-Liegen-Strand. Was Strände angeht, reizen mich die am meisten, an denen ich kilometerweit durch die Brandung und den Sand laufen kann und das Rauschen der Wellen im Ohr habe, ohne dass der Strand überfüllt und voller Lärm der Menschen ringsum ist. 
Da wir zunächst nichts anderes fanden, verbrachten J. und ich einen Vormittag an einem kostenpflichtigen Strand unweit unserer Unterkunft. 

Der Vorteil war hierbei, dass wir unsere Sachen in einen Spind schließen und somit zusammen im Wasser sein konnten. Dabei machte ich Bekanntschaft mit einem Fisch, der sich im wahrsten Sinne des Wortes an meine Fersen heftete und (ohne Scherz) daran zu knabbern begann. Erst fragte ich mich, was da kitzelte, dann schaute ich an mir herab ins klare Wasser und begann, zu lachen. "Solange es kein Petermännchen ist", sagte ich grinsend zu J., "Ich hab es offenbar mit den Fischen." Über mein Zusammentreffen mit dem giftigen Petermännchen in Gibraltar vor drei Jahren habe ich ebenfalls in einem Blogbeitrag berichtet.

J. und ich fanden während unserer Zeit in Sanremo doch noch einen Strand, der nicht überfüllt war und an dem wir erneut einen Sonnenuntergang genießen konnten. In Sanremo nutzten wir nun sogar ziemlich häufig die Gelegenheit, Sonnenuntergänge anzusehen, da wir mehr abends als tagsüber draußen waren. Tagsüber war es ziemlich heiß, sodass wir uns zwischendurch in unsere Unterkunft zurückzogen und uns mit Wassermelone erfrischten. Als wir uns einem Nachmittag in die Altstadt Sanremos wagten und viele Treppen hinauf zu einem Park stiegen, gerieten wir dabei ganz schön ins Schwitzen. Die Aussicht auf die Dächer der Stadt von oben war letztlich ein Besuch wert, doch ist bestimmt auch frühmorgens oder in der Abendstimmung wunderschön.

Jeden Abend gehörte es zu meinen Highlights, die Silhouetten der Palmen im Abendrot zu sehen. Ich liebe nämlich nicht nur Sonnenuntergänge, sondern auch Palmen. Und: Pizza Marinara liebe ich auch. J. und ich holten uns die älteste Pizza der Welt (die von Grund auf vegan ist und nicht etwa mit Meeresfrüchten, wie viele glauben) und setzten uns damit an den Strand, an dem zum Glück viel Platz war und an dem wir auch bis zum Einbruch der Dunkelheit bleiben konnten. Leider erinnerte die Pizza eher an Flammkuchen, wie wir feststellten, und entsprach nicht dem, was eine neapolitanische Pizza mit dickem Rand ausmacht. "Wie eine Frisbeescheibe", meinte J. trocken mit einer entsprechenden Handbewegung und wir lachten. Ein paar Tage später wiederholten wir den Pizzaabend. Ich fand einen Pizzaladen mit großem, iglu-förmigen Ofen und ein paar mit Pizzateig davor hantierenden Pizzaiolos- hier schienen wir richtig zu sein. Als wir diese Pizza mit Blick aufs Meer vernaschten, waren wir diesmal auch mit unserem Abendessen sehr zufrieden.

Sonntag, 8. September 2024

Comer See

Die Zugfahrt von Basel nach Como führte durch die Schweiz und gehört mit Abstand zu den schönsten Zugfahrten, die ich auf dieser Reise erleben durfte. Zwar war es voll im Zug und zwischendurch machte sich die Mittagshitze bemerkbar, die Aussicht jedoch war ein Traum: Aus dem Zugfenster konnten wir kitschig hellblaue Seen entdecken, sattgrün bewachsene Berge und hier und da zwischendurch plätschernde Wasserfälle. Italien war schön, doch auch der Schweiz wohnte ein gewisser Zauber inne.

In Como kamen wir in der schwülen Nachmittagshitze an.
Als wir im Hotel eincheckten, war ich erleichtert, dass es keine Komplikationen aufgrund der zuvor verpassten Nacht gab. Nachdem wir die erste Nacht ungeplant in Basel verbracht hatten, hatten wir nur eine Nacht in Como. Als wir das Zimmer betraten, fanden wir eine Panorama-Tapete mit dem Motiv des Comer Sees bedruckt vor, dafür kein Fenster. Insofern war ich im Nachhinein gesehen gar nicht einmal so böse darum, die eine Nacht in dem lichtdurchfluteten Hotelzimmer in Basel verbracht zu haben. Hier waren wir ohnehin nur zum Schlafen.

Nachdem wir Focaccia und Obst zur Stärkung besorgt hatten, wurde es langsam etwas kühler. Ein guter Zeitpunkt, um am Comer See entlang zu spazieren. Der Comer See selbst ist ziemlich groß, sodass ein einzelner Tag lange nicht ausreicht, um alles zu entdecken. Wir gingen von der Bahnstation Como di Lago dorthin. Dabei passierten wir einige Gassen und Marktplätze des Ortes, in denen das gastronomische Leben pulsierte. Das italienische Lebensgefühl war hier sofort wieder zu spüren, auch wenn Como als sehr touristisch empfunden werden mag. J. und ich merkten, wie wir uns beim Gehen und mit der aufkommenden Abendstimmung immer mehr entspannten.

Es gab eine Fontäne direkt am Wasser, die munter vor sich hin sprudelte. Einige Menschen standen unter dem spritzenden Wasser und hatten damit die perfekte Abkühlung. "Wollen wir?", fragte ich. Wir überlegten einen Moment, da wir nicht wussten, ob der Boden zu rutschig war, doch bei den anderen schien es auch zu funktionieren. Also traten wir in den Sprühnebel und genossen die kühlen Wassertropfen auf der Haut.

Der Sonnenuntergang verwandelte den Comer See in ein schönes Farbspiel, sodass ich mich wieder einmal fragte, warum ich so selten dazu kam, Sonnenuntergänge anzuschauen. Dabei gibt es jeden Tag einen, auch in Deutschland, und trotzdem verpasse ich die meisten davon. Mit der Dunkelheit erschienen die warmen Lichter, spiegelten sich im Wasser und es wurde Straßenmusik gespielt wie auch gestern in Basel. Das Gefühl eines lauen Sommerabends machte sich breit. "Eigentlich sollte man so etwas viel öfter machen", sagte J.. "Dorthin fahren, wo es schön ist, und die Atmosphäre genießen wie hier." Würde nicht am nächsten Morgen die Weiterfahrt nach Sanremo auf uns warten, hätten wir noch länger hier auf der Bank mit Blick auf den See sitzen können. 

Basel: Auf Umwegen in die Sonne Italiens

Meine Freundin J. und ich hatten wieder unseren gemeinsamen jährlichen Urlaub geplant. Unsere erste Idee war es, in die Schweiz zu fahren. Doch auch Italien hatte für uns in den vergangenen Jahren an Reiz gewonnen: Für mich war das Land mit der Zeit immer vertrauter geworden, nachdem mein Freund M. und ich viel dort unterwegs gewesen waren. J. war bei ihrem letzten Urlaub in Rom so begeistert von Italien gewesen und hielt es für eine gute Idee, erneut hinzufahren.

Ich erinnerte mich noch gern an Ligurien zurück, wo mein Freund M. und ich unseren ersten gemeinsamen Italien-Urlaub verbracht hatten. In Ligurien liegt auch die Stadt Sanremo, die sich nah an der französischen Grenze und an Monaco befindet. Wieder in italienisches Lebensgefühl eintauchen, ins nah gelegene Meer springen, einen Tagesausflug zur C'ote d'Azur sowie nach Monaco machen: Das klang nach einer ziemlich guten Idee. Zwar ist August in Italien die heißeste Zeit und auch die teuerste, doch J. und beschlossen, trotzdem die Gelegenheit zu nutzen, zu der wir zeitgleich frei hatten. Die Suche nach einer Unterkunft in Sanremo erwies sich als nicht so einfach, doch letztendlich fanden wir ein gepflegtes und erschwingliches Apartment nahe des Meeres und der Innenstadt von Sanremo. Dann dauert es nicht mehr lange und J. ließ sich mit mir auf das Abenteuer Bahnreise ein. 

Erste Station unserer Seite sollte der Comer See werden. Dort wollten wir zwei Nächte verbringen, bevor es nach Sanremo gehen sollte. Jedoch kam es wie so oft anders: Unser ICE blieb auf der Strecke kurz vor der Schweiz stehen und wurde nach langem Warten nicht mehr über Basel hinaus in die Schweiz gelassen. Die Schweizer Bahn lässt deutsche Züge bei Verspätungen über eine halbe Stunde nicht mehr ins Land, um zu vermeiden, dass der Zeitplan der Schweizer Züge ebenfalls durcheinander kommt. Unseren Anschluss von Zürich nach Como konnten wir damit unglücklicherweise vergessen. Von Basel aus ging es nicht mehr weiter. Am Bahnhof in Basel wartete ein freundlicher Mitarbeiter hinter dem Tresen auf uns und hörte sich unser Anliegen an. Er bot uns an, ein Hotel zwei Straßen weiter für uns auf Kosten der Deutschen Bahn zu reservieren und unser Ticket mithilfe eines Stempels zur Weiterfahrt am nächsten Tag freizugeben. Sogar Frühstück war inklusive, worüber J. sich sehr freute.

Nun waren wir also in Basel. Die Stadt an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz ist nicht gerade als schönster Ort der Schweiz bekannt, doch nun waren wir hier und konnten die Gelegenheit nutzen, uns ein wenig umzusehen. Wir checkten im Hotel ein und machten uns dann auf den Weg ins Zentrum, das fußläufig entfernt war. Basel an sich wirkte zunächst wie eine gewöhnliche Stadt, gepflegt, doch auf den ersten Blick nicht so aufregend. 
Als wir jedoch zur Brücke gelangten und beobachten konnten, wie dort hinter den Häusern am Wasser die Sonne unterging und alles in ein orangefarbenes Licht tauchte, waren wir spätestens jetzt mit dem Verlauf des Tages wieder versöhnt. Am Wasser wurde Musik gespielt und im Fluss waren schwimmende Menschen zu beobachten, die dort wohl eine Abkühlung suchten. "Dann sollte es wohl so sein, dass wir die Schweiz doch noch mitnehmen", resümierte ich. "Jetzt haben wir doch noch eine Nacht hier, bevor es nach Italien geht." 

Das Frühstück am nächsten Morgen im Frühstückssaal überraschte mich. Normalerweise sind Frühstück sowie Brunch in nicht-veganen Hotels und Restaurants für mich unattraktiv, da in den meisten Fällen außer einer Sorte Pflanzenmilch und ein bisschen Obst nicht viel an klar identifizierbaren veganen Produkten zu finden ist. Hier jedoch war alles außer die Backwaren mit Hinweisschildern markiert, ob es vegan oder vegetarisch sei. So wurde es auch für mich ein gutes Frühstück. "Das Wasser schmeckt so klar", stellte J. fest. - "Bestimmt aus den Bergen, direkt hier aus der Schweiz." Satt und zufrieden rollten wir wenig später unsere Koffer in Richtung Bahnhof.