Es ist nun das erste Mal in diesem Jahr, dass ich mich wieder außerhalb von Deutschland begeben habe, nachdem die Coronakrise alle Lebensbereiche beeinflusst hat, darunter natürlich auch das Reisen.
Mein Freund M. und ich haben nun unseren lang ersehnten Trip nach Straßburg antreten können, den wir im März aufgrund des Corona-Ausbruchs im Elsass verschieben mussten. Sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt haben wir einen Zwischenstopp in Heidelberg eingelegt. Von Baden-Württemberg aus sind einige attraktive Orte im Umland schnell zu erreichen, wie ich bereits in der Vergangenheit durch Trips wie nach Venedig feststellen konnte.
Mit dem TGW, einem französischen Zug, der sogar schneller ist als der ICE, sind wir am Schwarzwald entlang nach Frankreich gedüst. Wir beide haben es genossen, zusammen einen gemeinsamen Trip nach längerer Zeit erleben zu können und uns diese Auszeit an den warmen Sommertagen nehmen zu können. Unsere kleinen Trolley-Koffer konnten wir gerade so eben zwischen unsere Beine vor unseren Sitzen quetschen (Der TGW ist minimalistisch vom Platz her und eher rund gebaut), doch die Fahrt vom Hauptbahnhof Heidelberg aus dauerte nicht lange. Nach bereits eineinhalb Stunden überquerten wir in dem Zug die französische Grenze und erreichten Straßburg. Als wir ausstiegen und mit unseren Trolleys quer durch die schmalen, nostalgischen Gassen mit den windschiefen Häusern in Richtung unserer Airbnb-Unterkunft im Stadtzentrum liefen, während die Sonne allmählich unterging, hieß es ab jetzt für uns "Salut, France".
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