Am letzten Tag statteten J. und ich dem Strand noch einen letzten Besuch ab, nachdem wir unsere gepackten Koffer zu G. an die Rezeption gebracht hatten. Wir zogen unsere Schuhe und Socken aus, um noch einmal durch die Brandung zu laufen. Der Tag war wieder genauso warm wie die vorherigen Tage. Der Transfer, der uns kurz danach abholen sollte, ließ sich ungewöhnlich viel Zeit. Dafür ernteten wir von anderen vorbeifahrenden Einheimischen seltsame Blicke, wie wir mit den Koffern am Straßenrand standen.
Ein paar Stunden später saßen J. und ich im Flugzeug zurück nach Deutschland. Dort prasselte gerade ein leichter Sommerregen nieder, über den wir nach den Tagen im warmen Griechenland ganz froh waren. Nur wenige Tage später sollten uns auch in Deutschland ähnliche Temperaturen erwarten - der Sommer ist somit noch lange nicht für uns vorbei.
J. und ich waren bei diesem Urlaub sehr glücklich darüber, in dem warmen Gebiet ein Meer vor der Hotelzimmertür zu haben. Besonders der Strand in Elafonissi hat mich sehr fasziniert. Unter den Stränden, die ich bisher gesehen habe, gehört er zu den Schönsten. Einen pinken Strand hatte ich zudem bisher auch noch nicht gesehen (Davor konnte ich mir sogar schwer vorstellen, wie das aussieht, genauso wie ich mir vor meinem Besuch Lantau Islands in Hongkong nur schwer vorstellen konnte, dass es rosa Delfine gibt. Es gibt eine Menge auf diesem Planeten, was man sich zuerst nicht vorstellen kann). Zwischenzeitlich genoss ich es in diesem Urlaub, mit Blick auf das Meer meinem Hobby, Jonglage, nachzugehen. Für mich war auch dies ein Erlebnis, auch wenn ich vom Pool aus befremdete Blicke dafür erntete, dass ich mit Keulen Wurfübungen auf unserer Terrasse veranstaltete.Dafür, dass J. und ich einmal keinen Städtetrip machen wollten, war Kreta mit Meer, Bergen und hübscher Natur genau das Richtige, um abzuschalten.













