Sonntag, 23. Juni 2019

Zurück in die heimische Sonne

Am letzten Tag statteten J. und ich dem Strand noch einen letzten Besuch ab, nachdem wir unsere gepackten Koffer zu G. an die Rezeption gebracht hatten. Wir zogen unsere Schuhe und Socken aus, um noch einmal durch die Brandung zu laufen. Der Tag war wieder genauso warm wie die vorherigen Tage. Der Transfer, der uns kurz danach abholen sollte, ließ sich ungewöhnlich viel Zeit. Dafür ernteten wir von anderen vorbeifahrenden Einheimischen seltsame Blicke, wie wir mit den Koffern am Straßenrand standen.

Ein paar Stunden später saßen J. und ich im Flugzeug zurück nach Deutschland. Dort prasselte gerade ein leichter Sommerregen nieder, über den wir nach den Tagen im warmen Griechenland ganz froh waren. Nur wenige Tage später sollten uns auch in Deutschland ähnliche Temperaturen erwarten - der Sommer ist somit noch lange nicht für uns vorbei.

J. und ich waren bei diesem Urlaub sehr glücklich darüber, in dem warmen Gebiet ein Meer vor der Hotelzimmertür zu haben. Besonders der Strand in Elafonissi hat mich sehr fasziniert. Unter den Stränden, die ich bisher gesehen habe, gehört er zu den Schönsten. Einen pinken Strand hatte ich zudem bisher auch noch nicht gesehen (Davor konnte ich mir sogar schwer vorstellen, wie das aussieht, genauso wie ich mir vor meinem Besuch Lantau Islands in Hongkong nur schwer vorstellen konnte, dass es rosa Delfine gibt. Es gibt eine Menge auf diesem Planeten, was man sich zuerst nicht vorstellen kann). Zwischenzeitlich genoss ich es in diesem Urlaub, mit Blick auf das Meer meinem Hobby, Jonglage, nachzugehen. Für mich war auch dies ein Erlebnis, auch wenn ich vom Pool aus befremdete Blicke dafür erntete, dass ich mit Keulen Wurfübungen auf unserer Terrasse veranstaltete.
Dafür, dass J. und ich einmal keinen Städtetrip machen wollten, war Kreta mit Meer, Bergen und hübscher Natur genau das Richtige, um abzuschalten.

In der Strandbar

Nahe unseres Hotels reihte sich eine Strandbar nach der anderen. Und sie hatten nicht nur Cocktails auf der Speisekarte: Die verschiedensten Kreationen fruchtiger Smoothies waren zu finden - was uns als Vegetarierin und Veganerin besonders entgegenkam. J. und ich probierten während unserer Zeit auf Kreta ein paar Strandbars aus.

Ein Blaubeer-Bananen-Smoothie war einer der leckersten Smoothies, die ich je getrunken hatte. J. und ich setzten uns nach dem Abendessen in die Strandbar, die diesen anbot. Langsam verfärbte sich der Himmel hinter den Bergen grapefruitfarben und nach und nach gingen wieder die Lichter der Häuser am Berghang an.

J. und ich verbrachten mehrere Stunden in der Bar und waren uns einig, dass wir überaus dankbar dafür sein konnten, hier zu sein.

Dafür, dass wir überhaupt die Mittel und die Freiheit dazu hatten, einen gemeinsamen Mädelsurlaub in einem fremden Land zu machen, und es uns gönnen konnten, bei einem Smoothie am Meer bei Sonnenuntergang beisammen zu sitzen. Selbstverständlich ist das nicht, weshalb wir uns gegenseitig bewusst machen, dass man solche Erlebnisse und Momente wertschätzen sollte.
 Nachdem es dunkel geworden war, gingen wir durch die warme Sommerluft zum Strand hinunter, der inzwischen menschenleer war, um diesmal in der Dunkelheit barfuß durch die Brandung zu laufen, bevor wir wieder in unser Hotelzimmer zurückkehrten. Der Abend war für mich eines der ersten Highlights auf Kreta.

Tretbootfahren im Mittelmeer


 "Was habt ihr in Bali noch gemacht außer Schwimmen und Essen?", werden mich einige Freunde fragen. Ursprünglich war es mein Plan, Wellenreiten zu gehen, was ich an schönen Stränden besonders genieße, doch ich verwarf vor Ort den Plan, da ich nicht vorhatte, dafür die halbe Insel zu überqueren. J. und ich informierten uns somit, was Bali uns an Wassersport bot. Schließlich fiel unsere Wahl auf Tretbootfahren. An unserem Strand konnten wir uns eines mieten. Mit den Pedalen unter den Füßen durchquerten wir eines sonnigen Nachmittages die Bucht. Die Wasseroberfläche war spiegelglatt, weshalb sich die Fahrt für uns sehr entspannt gestaltete. Ein wenig aufpassen mussten wir nur, wenn ein paar Jetskis in einiger Entfernung von uns mit Karacho übers Wassers hüpften.

J. und ich fuhren ein wunderschönen Felswänden vorbei, vor denen das Wasser türkisblau schimmerte. "Stell dir vor, man könnte ich hier einmal hinschwimmen", sagte sie zu mir. "Wäre das nicht schön?" Daraufhin beschloss ich, genau das in die Tat umzusetzen - aus der Bucht, in der unser Strand lag, hinauszuschwimmen und zu den Felsen zu gelangen. So weit hatten wir uns mit dem Boot nämlich auch nicht von dort entfernt. Am nächsten Tag, als J. und ich wieder zum Strand gingen, nahm ich mir etwas mehr Zeit zum Schwimmen und schwamm um den Felsen, der den Strand vom offenen Meer trennte. Das Wasser war etwas tiefer und kühler als vorher, aber wunderschön.

Unter meinen Füßen sah ich die mit Wasserpflanzen bewachsenen Steine und Felsen, die im Sonnenlicht glitzerten. Das Wasser hatte wieder die schöne Farbe, die ich auch vom Tretboot gesehen hatte. Ein Stück von mir entfernt sah ich zwei Urlauber in einem Kajak vorbeifahren. Ich gelangte zu der Stelle, an der wir am vorherigen Tag vorbeigefahren waren, und dachte daran, dass J. Recht hatte: Es war tatsächlich sehr schön, hierherzuschwimmen.

Vegan in Griechenland

Nur Tzatziki und Gyros auf dem Teller? Und evtl. Krautsalat als vegane Beilage? Falsch gedacht! J. und ich hatten wirklich mehr Glück mit Essen in unserem Urlaub, als wir zuerst erwartet hatten.
G., der Hotelbesitzer, der uns fast täglich in aller Herzlichkeit umarmte und fragte, wie es uns den Tag ergangen sei, gab sich wirklich Mühe, unseren Essenswünschen gerecht zu werden. Für J. kreierte G. vegetarische Gerichte und bei mir achtete er darauf, dass ich jeden Abend veganes Essen bekam.
Wir bekamen Suppen und Gemüseneintöpfe als Vorspeise, dann meistens eine große Schüssel Salat und ein Hauptgericht. Er servierte uns gebackenes Gemüse mit Füllung, geschmorte Auberginen oder Kartoffeln in Öl. Als J. und ich etwas serviert bekamen, das vom Aussehen an Hack erinnerte, und bei dem wir nachfragten, was das sei, wurden wir darüber aufgeklärt, dass es sich um Sojafleisch handele. Darüber waren wir sehr erstaunt, denn wir hatten nicht erwartet, so etwas in Griechenland zu bekommen. Tatsächlich entdeckte ich beim nahe gelegenen Kiosk sogar eine Sojamilch, die J. und ich dann zum nächsten Frühstück mitnahmen. Auf diese Weise konnten wir uns auch beim Müsli bedienen und ein zufriedenstellendes Frühstück haben.
Mir fiel auf, dass vor allem leichte Speisen mit viel Olivenöl gekocht werden, darunter auch viel mediterranes Gemüse und viele leckere Kräuter.
An einem Nachmittag holten wir uns in Bali bei einem Imbiss am Strand einen Wrap, der mit Gemüse gefüllt war und auch angenehme, leichte Kost darstellte, was gut zu der Hitze draußen passte. Zudem aß ich während der Tage in Griechenland sehr viel Tomaten. Sogar im Restaurant unterwegs bestellte ich mir einen Tomatensalat - prompt bekam ich eine riesige Schüssel mit Tomaten vorgesetzt und rechnete damit, nach dem Urlaub erstmal keine Tomaten mehr sehen zu können... so schlimm war es dann letztendlich aber doch nicht.

Insgesamt waren J. und ich besser versorgt, als wir zuerst erwartet hatten. Dies dankten wir G. am Ende unseres Urlaubs mit einer Karte und einer Schachtel griechischer Süßigkeiten, die mich im Supermarkt an türkischen Honig erinnert hatten.

Chania

Nachdem wir von Elafonissi Beach weitergefahren und einige Zwischenstopps mit dem Reisebus eingelegt hatten, erwartete J. und mich das nächste Highlight: Die Stadt Chania.

Wir hatten zwei Stunden Zeit, um uns einen Eindruck von der Stadt mit ca. 54.000 Einwohner/innen zu verschaffen. Als wir in der Nachmittagshitze durch die Gassen und den Hafen liefen, kam es uns fast so vor, als wären wir in Italien gelandet. Das nicht ohne Grund, denn tatsächlich ist die Architektur Chanias durch Venedig beeinflusst. Die Venezianer hatten fast ein halbes Jahrtausend über Chania geherrscht, was sich immer noch am Baustil bemerkbar macht. Zudem befand sich eine sandfarbene Moschee am Hafen, die wiederum aus den Einflüssen des früheren Osmanischen Reiches stammt, das auch Anspruch auf Kreta erhob.

Von allen Seiten sprachen uns Händler und Kellner aus den Restaurants an, die uns in ihre Räumlichkeiten bitten wollten. Wir waren allerdings damit beschäftigt, am Wasser entlangzulaufen und die verschiedenen Eindrücke aufzunehmen. J. und ich setzten uns nach einiger Zeit auf eine Bank, von der aus wir aufs Wasser gucken konnten, und beobachteten das bunte Treiben ringsum. Eine Katze räkelte sich in der Sonne, irgendwo wurde Straßenmusik gespielt und neben uns wurde auf der Straße Popcorn verkauft. Insgesamt begegneten wir auf Kreta vielen Katzen; sie schienen sich überall aufzuhalten, besonders an schattigen Plätzen.
Nachdem wir den Hafen verlassen hatten, spazierten J. und ich durch die schmalen Gassen und Einkaufsstraßen. Dort gab es einige Märkte, die neben Schmuck auch Handtaschen, Kulinarisches und Souvenirs feilboten. Durch die verschiedenen historischen Einflüsse wirkte Chania auf mich ziemlich bunt und vielfältig, mit dem Hafen als Highlight.

Pink Beach in Elafonissi

Am Anfang unseres unseres Urlaubs hatten J. und ich beschlossen, dass wir die Zeit in Kreta vor allem dafür nutzen wollten, am Strand zu liegen, im Meer zu schwimmen und durch Bali zu spazieren. Dennoch wollten wir darüber hinaus auch etwas von Kreta sehen. Wir hatten herausgefunden, dass es einen wunderschönen Strand geben sollte, der aufgrund seines durch Muscheln perlmuttfarben, rosa gefärbten Sandes gehypt wurde. Deshalb buchten wir eine Tagestour mit dem Reisebus, der uns an die Westküste der Insel brachte - nach Elafonissi.

Drei Stunden fuhren wir in einem vollen Bus durch die Berge, die Serpentinen hinauf und hinunter, wobei sich uns wunderschöne Kulissen boten. Ich futterte Spinat-Knusperstangen und sah aus dem Busfenster, durch das abwechselnd das Meer, zerklüftete Gebirgsfelsen und weiße Dörfer zu sehen waren. J. fühlte sich teilweise an das Atlas-Gebirge erinnert, das wir auf unserer Reise nach Marrokko vor einem Jahr besucht hatten. Im Laufe des Mittags erreichten wir Elafonissi und hatten drei Stunden zur Verfügung, um den Strand zu erkunden. An manchen Bereichen des Strandes, an denen sich viele Menschen tummelten, waren strohbedeckte Sonnenschirme aufgestellt, was das Ganze noch exotischer wirken ließ.

Wir gingen ein Stück hinter den Dünen entlang und machten uns auf die Suche nach dem rosa Sand. Der Strandabschnitt entpuppte sich als nicht ganz so bonbonrosa, wie er auf zahlreichen Instagram-Fotos aussah, doch ich war zufrieden und fand ihn traumhaft schön. Die Felsen im Wasser luden zum Herumklettern ein und die Berge im Hintergrund boten eine wunderschöne Kulisse, für die sich das lange Fahren absolut gelohnt hatte.
Nachdem wir uns ausreichend an dem rosa Sand und dem kristallklaren Wasser dahinter erfreut hatten, sprangen wir an einer seichten Stelle ins Wasser. Auch nach langem Gehen war der Grund immer noch erkennbar und der Sand fühlte sich unter den Füßen samtweich an. J. und ich legten uns schließlich beim Übergang ins Wasser in den Sand und ließen uns die salzige Brise ins Gesicht wehen.

Um einen solchen Strand zu erleben, muss man nicht in die Karibik fahren, konnte ich nun feststellen. Auf der Rückfahrt überlegten J. und ich, ob es eine Option wäre, sein Kind nach diesem Strand zu benennen -Elafonissi. Wahrscheinlich hätte man dann immer die Assoziation mit rosafarbenen Sand.

Tanzen zu griechischer Musik

An einem der ersten Abende unseres Urlaubs gingen J. und ich zu einer der Tavernen, von denen man zum Strand hinunterblicken konnte. Sie bestand aus einer weitläufigen Terrasse mit einem Dach, das von grünen Pflanzen bewachsen war. Dort wurde griechische Livemusik gespielt. Diese hatten wir vorher von unserem Zimmer aus schon gehört, woraufhin J. vorschlug, hinzugehen. Auf der Getränkekarte fand ich ein Getränk namens Biral, das auf der Insel gern ausgeschenkt wird und das ich erst vom Namen her nicht einordnen konnte. Nach dem ersten Schluck konnte ich feststellen, dass das schwarze, kohlensäurehaltige Getränk mich an Cola erinnert- sehr süß, geschmacklich nicht ganz mein Fall, aber einen Versuch wert. Laut J. schmeckte es wie das rotweiße Bum-Bum-Eis mit blauen Kaugummi-Stiel aus unserer Kindheit.

Ein Tänzer und eine Tänzerin unterhielten uns Gäste und forderten uns zum Mitmachen auf. Auch J. und ich wurden von unserem Tisch nach vorne gebeten. Ehe wir uns versahen, fanden wir uns in einer Gruppe tanzender Tourist/innen und Einheimischer wieder, die sich alle an den Händen fassten und vor den Tischen eine Reihe bildeten, angeleitet von dem Tänzer und der Tänzerin, während die Leute von den Tischen aus zur Musik mitklatschten. Vom Tanzstil her erinnerte es an traditionelle Gruppentänze, wie es sie zu großen Hochzeiten und Feierlichkeiten gibt. Wir fassten uns an den Händen und bewegten uns immer weiter durch das Restaurant. Die Tänzerin nahm anschließend im Kreis nacheinander ein paar weibliche Gäste in die Mitte und tanzte mit ihnen. Auch J. und ich kamen dabei an die Reihe und hatten eine Menge Spaß. Die Tänzerin drehte mich so lange im Kreis, bis mir leicht schwindelig wurde. Lachend kehrten J. und ich zu unserem Tisch zurück und stürzten uns auf unsere Getränke.

Als Nächstes wurde uns noch eine Tanzshow präsentiert, bei der das Licht ausgeschaltet wurde und der Tänzer über Flammen am Boden hüpfte, die aus hingegossenem Benzin entzündet wurden. An Kreativität mangelte es den Darbietungen definitiv nicht. Einige Zeit später, nachdem wir bezahlt hatten, beschlossen J. und ich, uns auf den Rückweg zum Hotel zu machen, und waren kurz davor, uns während der nächsten Tanzshow von unserem Tisch zu schleichen. Die Rechnung hatten wir ohne den anwesenden Tänzer gemacht - dieser bestand darauf, dass wir eine weitere Runde mittanzten. Wieder wurden die Gäste nach vorne gebeten und tanzten neben einem Tisch zur Musik, die direkt neben uns gespielt wurde. J. und ich gaben noch einmal alles.

Einen Moment später hob mich der Tänzer auf den Holztisch neben uns und drückte mir ein Tamburin in die Hand. Somit drehte mich ich in langem blauen Rock ein wenig auf dem Tisch herum und schüttelte dazu gut gelaunt das Tamburin. Ich empfand es als sehr lustig, auf einem Holztisch zu griechischer Musik zu tanzen.
Als J. und ich uns nach diesem Abschluss des Abends zurück zum Hotelzimmer begaben, waren wir uns einig, dass sich der Besuch der Taverne gelohnt hatte.

Bali

Um nach Bali zu kommen, muss man nicht unbedingt um den halben Erdball nach Indonesien fliegen - ein kleiner Ort namens Bali an der Küste Kretas liegt im Norden der griechischen Insel.

J. und ich verbrachten neun Tage in einem Hotel in einer Bucht, eingerahmt von bergiger Landschaft. Vom Flughafen in Heraklion ging es am Abend der Ankunft mit dem Transfer durch die Berge, immer am Meer entlang. Wir blickten aus dem Fenster und konnten zwischendurch immer wieder einen Blick auf die untergehende Sonne erhaschen, die gerade im Meer versank. Spätestens ab dem Moment freuten wir uns, da zu sein. In Bali selbst hatten wir Glück mit unserem Zimmer: J. fragte den Hotelbesitzer, der sich als G. vorstellte und den Betrieb mit seinem Bruder und Familie führte, ob wir ein Zimmer mit Meerblick bekämen. Daraufhin bekamen wir tatsächlich eines: Wenn J. und ich auf die Terrasse hinaustraten, konnten wir zu den Bergen hinübersehen und hatten die Bucht im Blick, in der auch der Hafen und unser Strand lagen.

Die Tage darauf hielt ich mich gern auf der Terrasse auf und genoss die Aussicht.Wenn ich mit meinem Freund M. in Deutschland telefonierte, konnte er nun regelmäßig das Vogelgezwitscher im Hintergrund hören - und dazu lustigerweise auch das Plätschern des hoteleigenen Pools neben der Terrasse.
Abends setzte ich mich auch gern hinaus, wenn die Luft angenehm warm war und die Lichter Balis leuchteten, während am Himmel manchmal die Sterne zu sehen waren.

Wir gingen fast täglich zum Strand und kühlten uns im Wasser von der Hitze ab. Dabei waren wir nicht die einzigen; schnell konnten wir feststellen, dass sich der Strand großer Beliebtheit erfreute. Zuerst musste ich mich daran gewöhnen, den Strand mit vielen anderen zu teilen - was wahrscheinlich daran lag, dass ich auf vielen meiner Reisen einsame Strände kennen gelernt hatte, wie beispielsweise Maranatha Beach in Ada Foah, Ghana, oder den Strand auf der Insel Ko Yao Noi in Thailand. Nach einiger Zeit gewöhnte ich mich etwas bunte Treiben am Strand. Ich fand Gefallen daran, an den Felsen entlang zu schwimmen, mit den Füßen durch die Brandung zu laufen und ins kühle Nass einzutauchen.
J. und ich freuten uns in Bali, das wir nach langer Zeit wieder einen Strandurlaub geplant hatten - da wir beide Strände und das Meer sehr mögen. Strandurlauber sind auf Kreta gut aufgehoben- aber nicht nur Strandurlauber: Auch Menschen, die Berge und mediterrane Gefilde schätzen.

Dienstag, 4. Juni 2019

Strandurlaub auf Kreta

In den vergangenen Jahren habe ich über meine Erlebnisse in Asien gebloggt, über meine Zeit in Ghana, über das Tausend-und-eine-Nacht-Feeling in Marrokko und über meinen Trip durch mehrere US-Staaten nach Kanada. Doch nie habe ich etwas über Europa gebloggt, dem Kontinent, auf dem ich lebe und auf dem ich aufgewachsen bin. Und den ich, trotz meiner Liebe zu Fernreisen, in meinem bisherigen Leben am meisten bereist habe. Ich denke, daran sollte ich nun etwas ändern, und in nächster Zeit auch das eine oder andere "kleinere" Reiseziel mit einbringen.
Meine Freundin J. und ich haben beschlossen, diesmal keinen Städtetrip, wie einst nach Paris und London, zu machen, sondern dass wir in südlicheren Gefilden an Strand und Meer die Seele baumeln lassen wollen. Unser Ziel ist keines, das unbekannt oder nicht beliebt wäre: Kreta.

Die griechische Insel ist das beliebte Sommerurlaubsziel schlechthin. Ich bin sicher, dass ich dort meiner Sehnsucht nach dem Meer gerecht werde und das eine oder andere schöne Fleckchen Natur entdecken werde. In zwei Tagen werde ich zum letzten Mal in diesem Jahr in den Flieger steigen (was jedoch nicht heißt, dass es dieses Jahr die letzte Reise sein wird; ihr werdet noch von mir hören, liebe Leser/innen) und mit J. Strand und Meer erkunden. Nach dem Winter und aufkeimendem Frühling in Amerika geht es diesmal in die Sonne - und was ich dort noch so finden werde, werde ich hier mit euch teilen. ;)