"Was habt ihr in Bali noch gemacht außer Schwimmen und Essen?", werden mich einige Freunde fragen. Ursprünglich war es mein Plan, Wellenreiten zu gehen, was ich an schönen Stränden besonders genieße, doch ich verwarf vor Ort den Plan, da ich nicht vorhatte, dafür die halbe Insel zu überqueren. J. und ich informierten uns somit, was Bali uns an Wassersport bot. Schließlich fiel unsere Wahl auf Tretbootfahren. An unserem Strand konnten wir uns eines mieten. Mit den Pedalen unter den Füßen durchquerten wir eines sonnigen Nachmittages die Bucht. Die Wasseroberfläche war spiegelglatt, weshalb sich die Fahrt für uns sehr entspannt gestaltete. Ein wenig aufpassen mussten wir nur, wenn ein paar Jetskis in einiger Entfernung von uns mit Karacho übers Wassers hüpften.
J. und ich fuhren ein wunderschönen Felswänden vorbei, vor denen das Wasser türkisblau schimmerte. "Stell dir vor, man könnte ich hier einmal hinschwimmen", sagte sie zu mir. "Wäre das nicht schön?" Daraufhin beschloss ich, genau das in die Tat umzusetzen - aus der Bucht, in der unser Strand lag, hinauszuschwimmen und zu den Felsen zu gelangen. So weit hatten wir uns mit dem Boot nämlich auch nicht von dort entfernt. Am nächsten Tag, als J. und ich wieder zum Strand gingen, nahm ich mir etwas mehr Zeit zum Schwimmen und schwamm um den Felsen, der den Strand vom offenen Meer trennte. Das Wasser war etwas tiefer und kühler als vorher, aber wunderschön.

Unter meinen Füßen sah ich die mit Wasserpflanzen bewachsenen Steine und Felsen, die im Sonnenlicht glitzerten. Das Wasser hatte wieder die schöne Farbe, die ich auch vom Tretboot gesehen hatte. Ein Stück von mir entfernt sah ich zwei Urlauber in einem Kajak vorbeifahren. Ich gelangte zu der Stelle, an der wir am vorherigen Tag vorbeigefahren waren, und dachte daran, dass J. Recht hatte: Es war tatsächlich sehr schön, hierherzuschwimmen.

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