Sonntag, 23. Juni 2019

Chania

Nachdem wir von Elafonissi Beach weitergefahren und einige Zwischenstopps mit dem Reisebus eingelegt hatten, erwartete J. und mich das nächste Highlight: Die Stadt Chania.

Wir hatten zwei Stunden Zeit, um uns einen Eindruck von der Stadt mit ca. 54.000 Einwohner/innen zu verschaffen. Als wir in der Nachmittagshitze durch die Gassen und den Hafen liefen, kam es uns fast so vor, als wären wir in Italien gelandet. Das nicht ohne Grund, denn tatsächlich ist die Architektur Chanias durch Venedig beeinflusst. Die Venezianer hatten fast ein halbes Jahrtausend über Chania geherrscht, was sich immer noch am Baustil bemerkbar macht. Zudem befand sich eine sandfarbene Moschee am Hafen, die wiederum aus den Einflüssen des früheren Osmanischen Reiches stammt, das auch Anspruch auf Kreta erhob.

Von allen Seiten sprachen uns Händler und Kellner aus den Restaurants an, die uns in ihre Räumlichkeiten bitten wollten. Wir waren allerdings damit beschäftigt, am Wasser entlangzulaufen und die verschiedenen Eindrücke aufzunehmen. J. und ich setzten uns nach einiger Zeit auf eine Bank, von der aus wir aufs Wasser gucken konnten, und beobachteten das bunte Treiben ringsum. Eine Katze räkelte sich in der Sonne, irgendwo wurde Straßenmusik gespielt und neben uns wurde auf der Straße Popcorn verkauft. Insgesamt begegneten wir auf Kreta vielen Katzen; sie schienen sich überall aufzuhalten, besonders an schattigen Plätzen.
Nachdem wir den Hafen verlassen hatten, spazierten J. und ich durch die schmalen Gassen und Einkaufsstraßen. Dort gab es einige Märkte, die neben Schmuck auch Handtaschen, Kulinarisches und Souvenirs feilboten. Durch die verschiedenen historischen Einflüsse wirkte Chania auf mich ziemlich bunt und vielfältig, mit dem Hafen als Highlight.

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