Sonntag, 23. Juni 2019

Pink Beach in Elafonissi

Am Anfang unseres unseres Urlaubs hatten J. und ich beschlossen, dass wir die Zeit in Kreta vor allem dafür nutzen wollten, am Strand zu liegen, im Meer zu schwimmen und durch Bali zu spazieren. Dennoch wollten wir darüber hinaus auch etwas von Kreta sehen. Wir hatten herausgefunden, dass es einen wunderschönen Strand geben sollte, der aufgrund seines durch Muscheln perlmuttfarben, rosa gefärbten Sandes gehypt wurde. Deshalb buchten wir eine Tagestour mit dem Reisebus, der uns an die Westküste der Insel brachte - nach Elafonissi.

Drei Stunden fuhren wir in einem vollen Bus durch die Berge, die Serpentinen hinauf und hinunter, wobei sich uns wunderschöne Kulissen boten. Ich futterte Spinat-Knusperstangen und sah aus dem Busfenster, durch das abwechselnd das Meer, zerklüftete Gebirgsfelsen und weiße Dörfer zu sehen waren. J. fühlte sich teilweise an das Atlas-Gebirge erinnert, das wir auf unserer Reise nach Marrokko vor einem Jahr besucht hatten. Im Laufe des Mittags erreichten wir Elafonissi und hatten drei Stunden zur Verfügung, um den Strand zu erkunden. An manchen Bereichen des Strandes, an denen sich viele Menschen tummelten, waren strohbedeckte Sonnenschirme aufgestellt, was das Ganze noch exotischer wirken ließ.

Wir gingen ein Stück hinter den Dünen entlang und machten uns auf die Suche nach dem rosa Sand. Der Strandabschnitt entpuppte sich als nicht ganz so bonbonrosa, wie er auf zahlreichen Instagram-Fotos aussah, doch ich war zufrieden und fand ihn traumhaft schön. Die Felsen im Wasser luden zum Herumklettern ein und die Berge im Hintergrund boten eine wunderschöne Kulisse, für die sich das lange Fahren absolut gelohnt hatte.
Nachdem wir uns ausreichend an dem rosa Sand und dem kristallklaren Wasser dahinter erfreut hatten, sprangen wir an einer seichten Stelle ins Wasser. Auch nach langem Gehen war der Grund immer noch erkennbar und der Sand fühlte sich unter den Füßen samtweich an. J. und ich legten uns schließlich beim Übergang ins Wasser in den Sand und ließen uns die salzige Brise ins Gesicht wehen.

Um einen solchen Strand zu erleben, muss man nicht in die Karibik fahren, konnte ich nun feststellen. Auf der Rückfahrt überlegten J. und ich, ob es eine Option wäre, sein Kind nach diesem Strand zu benennen -Elafonissi. Wahrscheinlich hätte man dann immer die Assoziation mit rosafarbenen Sand.

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