
Was M. noch vor mir an Amsterdam faszinierend fand, waren die Hausboote, die es hier überall gibt. Überall in den Grachten lagen sie, meist über und über mit Grün bepflanzt und einen besonderen Charme versprühend. Auf unseren Spaziergängen durch die Gassen an den Grachten entlang fanden wir sogar eine Straße, in der sich ein Hausboot hinter das andere reiht. Es gab hier ein Hausboot-Museum, in dem man gegen Eintritt ein Hausboot von innen besichtigen kann. Wir entschlossen uns jedoch, stattdessen die Straße weiter entlangzuschlendern und uns anzusehen, wie die Decks der Boote gestaltet wurden: Mit Pflanzen, Gartenmöbeln, sogar Hollywoodschaukeln und Solarplatten.
Die Briefkästen der Boote befanden sich meistens am Übergang zum Land, teilweise fanden wir sogar schön verzierte Pforten vor dem Übergang zu den Booten. In anderen Ecken Amsterdams waren Hausboote teilweise gar nicht als welche erkennbar, da sie komplett die Form eines kleinen Häuschens besaßen, mit Spitzdach, Terrasse und Zaun, und so dicht aneinanderlagen, dass sich das Wasser darunter kaum noch erahnen ließ. Ich empfand diese Art, zu wohnen und zu leben, als sehr inspirierend.
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