Donnerstag, 25. Juli 2019

In der Icebar

Minus zehn Grad im Hochsommer im Amsterdam? Ja, das geht! Und zwar in der Icebar, die sich nahe des Stadtzentrums befindet. Hier konnten M. und ich bei eisigen Temperaturen Shots und Bier genießen. Für uns beide war es eines der Highlights auf unserem Trip.

Ein wenig durchnässt vom Regen, den wir an diesem Abend das erste Mal in diesem Urlaub erlebten, kamen wir am Eingangstresen an und konnten uns in der Bar, die den Vorraum zu der eigentlichen Icebar darstellte, ein wenig trocknen. Dort bekamen wir jeweils schon einen Cocktail, um uns innerlich aufzuwärmen. Die Besucher/innen wurden gruppenweise nacheinander in die Icebar geführt. Dafür war der Käpt'n zuständig, der begleitend zu einem Video, in dem unsere kleine "Expedition" ins Eismeer vorgeführt wurde, uns dazu aufrief, mitzukommen. M. und ich ließen uns von seiner Begeisterung anstecken, da er mit Dreiecks-Hut und Degen völlig in seiner Rolle aufging.

Kurz darauf wurden alle Besucher/innen unserer Gruppe mit warmen Jacken und roten Handschuhen ausgestattet. Der Käpt'n schenkte uns die Getränke in dem Raum aus, dessen Wände und Decken voller Eis waren.
 M. und ich tranken einen Sambuca aus einem Becher, das komplett aus Eis bestand. Das eiskalte Bier, das ich danach bekam, befand sich ebenfalls in einem großen Gefäß aus Eis. Dafür, dass hier so kalte Temperaturen herrschten, wurde uns nicht so schnell kalt. Der Raum stellte dabei einen ziemlichen Kontrast zu dem warmen Wetter draußen dar.
Es gab in dem Raum eine Eisbär-Skulptur komplett aus Eis, ein Steuerrad, hinter das wir uns stellen konnten, und Bartische, die auf einem riesigen Eisklotz positioniert waren.
Die Stimmung war so gut, dass wir die Zeit vergaßen. "Ihr seid immer noch da", merkte der Käpn't beim Bierzapfen lachend an. "Die anderen aus eurer Gruppe sind schon alle wieder draußen."

Tatsächlich hielten wir beide es ziemlich lange aus, ohne zu frieren, während inzwischen wieder eine neue Gruppe an Gästen in die Icebar gekommen war. Wenig später gingen wir zum Eingang und holten unser Erinnerungsfoto ab, um dann wieder in die warme Nachtluft Amsterdams zu treten. Der Regen hatte aufgehört.

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