Zuerst entwickelten wir nur grob die Idee, einen Mädelsurlaub in Italien zu machen und schauten uns einige Orte auf der Karte an. Mein Blick wanderte die Karte nach Norditalien hoch und blieb an Venedig hängen. Nach einigen Überlegungen entschieden wir, dass wir dorthin fahren wollten.In diesem Monat schafften wir es, unseren Plan in die Tat umzusetzen und waren vor Ort dann so begeistert wie alle, die uns von der Stadt erzählt hatten.
An einen Sonntagabend setzte ich mich in den Flixbus in Heidelberg. Mein Freund M. hatte mich noch mit einem leckeren Frühstück für die Fahrt versorgt und verabschiedete mich am Bus. Während dieser Nacht, in der ich nur wenig schlief, aber voller Vorfreude auf mein nächstes Reiseziel war, durchquerte mein Bus Süddeutschland, Österreich und dann die Alpen nach Italien. S. konnte am nächsten Mittag die schneebedeckten Bergspitzen aus dem Flugzeug betrachten, die erstaunlicherweise nicht weit weg von Venedig und den umliegenden Inseln lagen.
Als sie landete, befand ich mich bereits in einem Wasserbus (Das ist ein Boot, das als öffentliches Verkehrsmittel dient) auf dem Weg zu unserer Unterkunft. Diese lag in einer schmalen Gasse, an der ich zuerst fast vorbeigelaufen wäre, und als ich aus dem Fenster blickte, sah ich die Wäsche aus den Fenstern hängen, wie es für italienische Gassen typisch ist. Ein paar Stunden später, nachdem ich mich nach meiner Nachtfahrt etwas aufgefrischt hatte, konnte ich noch etwas aus dem Fenster erspähen: S., die gerade mit Backpacker-Rucksack und Sonnenbrille auf der Nase in die Gasse einbog. Nun hatten wir beide den Weg hierher gefunden: Unser Venedig-Trip konnte beginnen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen