Neben Burano gibt es noch Murano, die Glasbläser-Insel, auch als "Klein-Venedig" bekannt, von der das bekannte Murano-Glas stammt. Hier fuhren S. und ich so früh hin, dass wir nur den Einwohner/innen bei ihrem morgendlichen Spaziergang begegnet. Wir hatten inzwischen selbst die Erfahrung gemacht, was für einen Unterschied es macht, Venedig und die umliegenden Inseln morgens statt nachmittags zu erkunden. Zudem ist Murano generell nicht so überlaufen wie Venedig selbst. Es dauerte nur zwanzig Minuten mit dem Wasserbus, in Murano anzukommen.Im Zentrum stießen wir auf einen knallbunten Weihnachtsbaum komplett aus Glas, der mich eher an moderne Kunst als ein kitschiges Exemplar zum Hinstellen erinnerte.
Die Gebäude am Wasser waren wieder auf ihre Art wunderschön, mit Blumenkästen vor den Fenstern und Säulen, die teilweise schief geratene Gebäude stützten. Am Rand der Kanäle parkten wieder jede Menge Boote, die die Gebäude zu ergänzen scheinen. Zudem reiht sich ein Glasgeschäft ans andere, in deren Schaufenstern Glaskunst in allen möglichen Formen ausgestellt wird.S. und ich durchquerten über einige Brücken Murano bis zum Rand, von wo aus wir über die Adria blicken konnten und wieder einmal bei strahlend blauem Himmel die Alpen am Horizont schemenhaft entdecken konnten. Die entspannte, ursprüngliche Atmosphäre in Murano sagte mir und S. sehr zu.
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