Dienstag, 24. September 2019

Sonnenuntergang in Venedig


S. und ich freuten uns während des Venedigtrips an den wunderschönen Sonnenuntergängen, die wir am Wasser beobachten konnten. Von dem Restaurant direkt bei unserer Unterkunft aus,von dem aus das Wasser zu sehen war, konnten wir bei einer Pizza zusehen, wie sich der Himmel orangerot färbte. Einen Tag später saßen wir am Wasser, ließen die Beine über den Rand baumeln, die ganze Stadt vor uns, und stießen wir bei einem Bier auf uns und das Leben an und freuten uns, hier zu sein. Die Farbe der glutroten Sonne spiegelte sich auf der glitzernden Wasseroberfläche und die weißen, prunkvollen Gebäude Venedigs in weiter Ferne wurden in ein malerisches Licht getaucht. "Es heißt ja immer, dass die Natur an Schönheit nicht zu übertreffen ist", sagte S., während wir den Dogenpalast in der Ferne erspähten. "Doch ich finde, Menschen haben auch wunderschöne Bauten und Städte geschaffen." Venedig ist in der Tat ein Beispiel dafür, da gab ich ihr Recht. Ein paar Boot schipperten noch übers Wasser, während allmählich die Dunkelheit hereinbrach. Und in diesem Moment wusste ich, dass ich zur richtigen Zeit am genau richtigen Ort war und dafür unendlich dankbar war. Dankbar, mit S. in dieser schönen Stadt zu sein, für die Möglichkeit, reisen zu können, so viel ich wollte, und für dieses Leben, das so farbenfroh wie der Himmel über uns war. S. erging es ähnlich. "Wenn ich mal Kinder habe", sagte sie zufrieden. "Kann ich ihnen erzählen, dass ich mit meiner Freundin in Venedig war. Darauf freue ich mich jetzt schon." Wir sahen zu, wie die Sonne langsam hinter den Gebäuden der Stadt versank.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen