Bus durch die walisische Landschaft und das letzte Stück mit dem Zug durch London. Als ich aus dem Busfenster die walisische Landschaft mit den Stränden, pittoresken Häusern und den grünen Wiesen sah, dachte ich auch hier: Warum eigentlich nicht... Großbritanniens Natur wird ziemlich unterschätzt, denke ich.
Sonntag, 28. April 2024
Frühling in London
Bus durch die walisische Landschaft und das letzte Stück mit dem Zug durch London. Als ich aus dem Busfenster die walisische Landschaft mit den Stränden, pittoresken Häusern und den grünen Wiesen sah, dachte ich auch hier: Warum eigentlich nicht... Großbritanniens Natur wird ziemlich unterschätzt, denke ich.
Glendalough Nationalpark
In dem Park selbst spazierten wir durch einen Wald, dem etwas Feenartiges anmutete, und konnten uns an einem Wasserfall erfreuen, der mitten im Wald einen Bergabhang hinunterfloss. Nahe des Seeufers suchten wir uns einen Picknickplatz und genossen die Ruhe, die hier herrschte. Außer ein paar Schulklassen waren nicht so viele in Glendalough an diesem Tag unterwegs. L. und ich futterten unsere Bagels und Sandwiches mit Erdnussmus, wobei wir nur das leise Geräusch von Wind und Wasser hörten. Wir stellten fest, dass nun der Moment gekommen war, dass wir abschalteten, innerlich total entspannt waren und es rundum auskosteten, hier zu sein, mitten im Glendalough Nationalpark.
Galway und die Cliffs of Moher
Bei den Klippen selbst war es so sommerlich warm im Sonnenschein, dass L. und ich sogar unsere Jacken ausziehen konnten. Nachdem wir eine kleine Ausstellung nahe der Cliffs of moher besucht hatten, widmeten wir uns dem Highlight, das uns nach einem kleinen Fußweg erwartete. Die Klippen wirkten selbst unter der Sonne noch einen Hauch dramatisch und hielten das Versprechen, das Irland viel grüne Natur aufweist. Wir konnten einem Weg folgen, der die Klippe entlang führte und von dem wir den Anblick von rauer Natur und blauen Himmel für die Zeit, die uns zur Verfügung stand und leider viel zu schnell dahinschwand, genießen konnten. Auf Entdeckungstour in Dublin
Zuerst gab es ein wenig Livemusik, während die andere Gäste, die teilweise auch Junggesellen bzw. Junggesellinnen-Abschiede hier feierten, an ihrem Guiness nippten. Ich sah mich in dem Raum mit den dunklen Möbeln und der zahlreich bebilderten Wand sowie den hohen Decken um. Drei Tänzerinnen in schillernd grünen Kleidern kamen die gebohnerte Treppe hinunter und präsentierten uns traditionellen irischen Tanz, was mich an eine Mischung aus Ballett und Stepptanz erinnerte. Es sah insgesamt ziemlich elegant aus, sodass ich es fast bedauerte, als die drei unter Beifall einige Minuten wieder über die Treppe verschwanden. Ich hoffte, dass sie bald wiederkamen, um zu tanzen, und das taten sie dann auch. L. und ich bekamen die Gelegenheit, mit den anderen Teilnehmenden irischen Gruppentanz auszuprobieren, was angesichts der vielen Menschen etwas chaotisch wurde, doch für einen unglaublichen Spaß sorgte.
Donnerstag, 11. April 2024
St. Patrick's Day in London
L. ließ sich zusammen mit mir auf das Abenteuer ein, per Bahn und Bus mit einer Fahrt über Nacht nach London zu gelangen. Leider verpasste unser Bus die Fähre, dennoch schafften wir es rechtzeitig, zur St. Patrick's-Parade am Trafalgar Square. Es war gar nicht einmal so lange her, dass ich hier gewesen war, schließlich waren J. und ich erst im Oktober in London gewesen. Erstaunlicherweise führten mich unterschiedlichste Gelegenheiten nach London, was auch daran liegt, dass ich über Land reise. Die britische Großstadt liegt auf dem Weg nach Schottland und Irland und hat selbst auch jedes Mal wieder etwas zu bieten, egal, wie oft ich schon da gewesen bin. Nun war es der St. Patrick's Day.
Das Wetter war frühlingshaft, viele grün verkleidete und mit Kleeblättern dekorierte Menschen tummelten sich beim Trafalgar Square. Die Parade war nicht nur grün, sondern äußerst bunt, gespickt mit verschiedensten Umzugswagen, Kostümen und Tänzen, was in all der Vielfalt zu London auch gut passt. Das Schlusslicht bildete eine als überdimensional groß kostümierter St. Patrick, der als tragende Figur natürlich nicht fehlen darf. Nach der Parade ging die Party auf dem Gelände des Trafalgar Square vor einer großen Bühne, auf der irische Musik gespielt und gesungen wurde, weiter. Der Konsum von Guiness in großen Gläsern stieg dabei rasant an, während wir die Stimmung unter Londons Sonnenschein an diesem Tag aufsogen. Für L. und mich gab es im Anschluss stattdessen einen grüne Smoothie in einem meiner Lieblingsläden in Covent Garden.
Sonntag, 7. April 2024
Tromsö: Das Tor zur Arktis
Montag, 1. April 2024
Oslo: Unverhoffter Zwischenstopp in der norwegischen Hauptstadt
Stockholm
Während vereinzelte Schneeflocken vom Himmel fielen, spazierten wir durch Gamla Stan, was im Schwedischen nichts anderes als "Altstadt" bedeutet. Das Viertel besteht aus Häusern in warmen Farben wie Orange, Ocker und Rot sowie gepflasterten Straßen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch das Stockholmer Schloss befindet sich hier.
Ein großes Highlight, wenn nicht eines der Highlights der schwedischen Hauptstadt, waren die Bahnstationen, die als längste Art Gallery Europas gelten. Die kreativ und farbenfrohen Bahnhöfe sind wirklich eine Augenweide. F. und ich kauften uns nur deshalb ein Bahnticket für umgerechnet etwa vier Euro pro Person, um zu einigen bunten Bahnhöfen zu fahren. Die Bahnen, mit denen wir fuhren, wirkten fast nebensächlich zu dem, was sich bot, wenn wir ausstiegen. Die Bahnhöfe waren riesig und entführten uns quasi in eine andere Welt aus Regenbögen, bunten Farben und extravaganten Details.Auf der Rückreise von Tromsö nach Deutschland verbrachte ich einen weiteren Tag in der schwedischen Hauptstadt. Hierbei war es ein merkwürdiges Gefühl, das erste Mal nach einer Woche die Sonne wieder richtig zu sehen - ich stellte mich mit meinem gekauften Mittagessen in das Licht der Wintersonne und sog ihre Strahlen bewusst ein. Nach dem Erleben der Dunkelheit der Polarnacht wusste ich sie erst recht zu schätzen.
Auf Umwegen in die Arktis
Meistens kommt alles anders, als man denkt. So erging es mir auf meiner Reise mit F., als wir einen Tag, nachdem wir ins Jahr 2024 gestartet waren, zu unserer Reise nach Nordnorwegen aufbrachen. Es sollte eine Nachtzugreise werden. Dachten wir. Doch es kam anders.




















