Sonntag, 28. April 2024

Glendalough Nationalpark

Nach dem Besuch der Cliffs of Moher beschlossen L. und ich, noch etwas mehr Natur in Irland zu erleben. Wir fanden eine gute Möglichkeit, auf eigene Faust zu dem Glendalough Nationalpark zu gelangen: Ein Bus aus der Innenstadt Dublins fuhr dorthin einathalb Stunden durch.

 Auf dem letzten Abschnitt der Fahrt umgaben uns jede Menge grüne Wiesen, Schafe mit Lämmern, und intensiv gelb blühende Gewächse. Am Horizont zeichneten sich zwischendurch schon die Berge, die Wicklow Mountains ab. Dort wollten wir hin.

Der Nationalpark besticht mit uralten Ruinen, moosbewachsenem Wald, Seen, Wasserfällen und Bächen. Am Anfang des Weges gab es eine Wiese mit einem rapunzelartigem Turm, der aus der Landschaft herausstach, Überbleibsel uralter Gemäuer und eineige blühende Gräber. L. und ich konnten allein hier schon einige Zeit verbringen, durch die Ein- und Ausgänge der Ruinen zu spazieren und uns auszumalen, was hier wohl einmal gewesen sein mochte. 

In dem Park selbst spazierten wir durch einen Wald, dem etwas Feenartiges anmutete, und konnten uns an einem Wasserfall erfreuen, der mitten im Wald einen Bergabhang hinunterfloss. Nahe des Seeufers suchten wir uns einen Picknickplatz und genossen die Ruhe, die hier herrschte. Außer ein paar Schulklassen waren nicht so viele in Glendalough an diesem Tag unterwegs. L. und ich futterten unsere Bagels und Sandwiches mit Erdnussmus, wobei wir nur das leise Geräusch von Wind und Wasser hörten. Wir stellten fest, dass nun der Moment gekommen war, dass wir abschalteten, innerlich total entspannt waren und es rundum auskosteten, hier zu sein, mitten im Glendalough Nationalpark.

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