Nach unseren Tagen in Dublin wartete London auf uns - schließlich würden L. und ich, wie so oft schon, durch die britische Hauptstadt wieder zurück nach Deutschland gelangen. Auch die Rückreise nach London erwies sich als äußerst abenteuerlich - mit der Fähre, die nach Holyhead zurückfuhr, wo wir kürzlich schon übernachtet hatten, danach ging es mit einem
Bus durch die walisische Landschaft und das letzte Stück mit dem Zug durch London. Als ich aus dem Busfenster die walisische Landschaft mit den Stränden, pittoresken Häusern und den grünen Wiesen sah, dachte ich auch hier: Warum eigentlich nicht... Großbritanniens Natur wird ziemlich unterschätzt, denke ich.
Bus durch die walisische Landschaft und das letzte Stück mit dem Zug durch London. Als ich aus dem Busfenster die walisische Landschaft mit den Stränden, pittoresken Häusern und den grünen Wiesen sah, dachte ich auch hier: Warum eigentlich nicht... Großbritanniens Natur wird ziemlich unterschätzt, denke ich.
Doch nun wartete noch eine Nacht und ein Tag mit der vollen Ladung Weltstadt-Feeling auf uns. Als wir in London ankamen, sank ich nach einem guten Abendessen tief und sehr erschöpft von all den Eindrückender Reise in das kuschelige Bett des Airbnbs.
L. konnte sich sehr fürs British Museum begeistern, durch das wir tags darauf spazierten und ich erinnerte mich daran, dass ich bei einer meiner ersten London-Trips intensives Museumshopping betrieben hatte - es bietet sich an in dieser Stadt, in der die meisten Museen kostenlos zugänglich sind. Wie immer war an diesem Tag in London viel los, doch an diesem sonnigen, frühlingshaften Tag kam es mir so vor, als würden L. und ich erst recht viele Straßenkünstler*innen erleben und schnatternde Menschen mit Kaffee in der Hand durch die Parks und die Innenstadt ziehen sehen. Über die animierten Schmetterlinge in der Tottenham Court Road, die mittels Technik an die Wand gebeamt wurden, konnte ich mich auch sehr erfreuen, nachdem ich das online als Geheimtipp ausfindig gemacht hatte. London ist immer wieder für Überraschungen gut und ich habe gelernt, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, egal, wie oft ich hier bin.
Viel Zeit des Tages verbrachten wir im Hyde Park. Die Blumen leuchteten in allen erdenklichen Farben, als wir dort picknickten und in der Sonne lagen. Eine Gruppe von Rollschuh-Kunstläufer*innen versuchte sich an Tricks auf einem geteerten Weg innerhalb des Parks. Als wir am Wasser entlangspazierten und den Park immer weiter durchliefen, bekam ich auch erst eine Ahnung davon, wie groß er eigentlich war. Als wir ihn wieder verließen und allmählich Richtung Victoria Coach Station aufbrachen, wurde es bereits dunkel. Es war Zeit, mit dem Bus wieder Richtung Heimat aufzubrechen. Eine lange Fahrt mit kurzem Zwischenstopp in Amsterdam wartete auf uns. Viel Zeit, um das Erlebte der letzten Tage Revue passieren zu lassen.


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