In Dublin hatten wir eine zentral gelegene Unterkunft gemietet und gingen auf eine erste Runde durch die Innenstadt, nachdem wir unser Zimmer bezogen und uns im Park mit ein paar mitgebrachten Bagels gestärkt hatten.
Wir zogen an der gehypten Temple Bar vorbei, die auch in der Dunkelheit selbst zwischen den farbenfrohen Pubs ringsum herausstach und konnten von kreativ gestalteten Wällen über die nostalgische Archtitektur der St. Stephen Mall, quasi einem Disneyland von Einkaufszentrum, bis hin zu Straßenmusiker*innen eine Menge entdecken. In Folge des St. Patrick's Days, der am Vortag stattgefunden hatte, war auch die Ha'Penny- Bridge grün angeleuchtet sowie auch die St. Stephen Mall.
Die Tage danach schlenderten wir manchmal stundenlang wie auf vielen unserer gemeinsamen Reisen durch die Stadt, picknickten in den Parks und konnten immer wieder verschiedene gotische Kirchen, Ruinen und unter anderem auch das Schloss Dublins erblicken.
In die Welt des Trinity Colleges tauchten wir tags später ein, das mitten in der Stadt liegt. Wir spazierten über den Campus (nur nicht durch das Tor in der Mitte, da dürfen nur die Absolvent*innen durch laut Brauch), durch die Museen, die über das älteste Buch Irlands, Book of Kells, aufklärten. Im Laufe unseres Rundgangs fanden wir uns in einer riesigen Bibliothek, wieder, so etwa, wie man sich die Bibliotheken in Hogwarts in Harry Potter vorstellt, reihten sich Bücher an Bücher bis zur Decke und die Büsten von Philosoph*innen (ja, auch weibliche, um die der Raum später ergänzt wurde). Was mich daran auch faszinierte, war die riesige, sich drehende künstliche Weltkugel am Ende des Saals, "Gaia". Deren Durchmesser waren sechs Meter, und innerhalb des sie umgebenden dunklen Holztons des Saals leuchtete sie regelrecht. In einem anderen Gebäude warteten noch Lightshows zum Book of Kells auf uns, die die Historie mit einem modernen Anstrich versahen.
An einem der letzten Tage nahmen wir an einer irischen Tanzshow in einem Pub teil.
Zuerst gab es ein wenig Livemusik, während die andere Gäste, die teilweise auch Junggesellen bzw. Junggesellinnen-Abschiede hier feierten, an ihrem Guiness nippten. Ich sah mich in dem Raum mit den dunklen Möbeln und der zahlreich bebilderten Wand sowie den hohen Decken um. Drei Tänzerinnen in schillernd grünen Kleidern kamen die gebohnerte Treppe hinunter und präsentierten uns traditionellen irischen Tanz, was mich an eine Mischung aus Ballett und Stepptanz erinnerte. Es sah insgesamt ziemlich elegant aus, sodass ich es fast bedauerte, als die drei unter Beifall einige Minuten wieder über die Treppe verschwanden. Ich hoffte, dass sie bald wiederkamen, um zu tanzen, und das taten sie dann auch. L. und ich bekamen die Gelegenheit, mit den anderen Teilnehmenden irischen Gruppentanz auszuprobieren, was angesichts der vielen Menschen etwas chaotisch wurde, doch für einen unglaublichen Spaß sorgte.
Zuerst gab es ein wenig Livemusik, während die andere Gäste, die teilweise auch Junggesellen bzw. Junggesellinnen-Abschiede hier feierten, an ihrem Guiness nippten. Ich sah mich in dem Raum mit den dunklen Möbeln und der zahlreich bebilderten Wand sowie den hohen Decken um. Drei Tänzerinnen in schillernd grünen Kleidern kamen die gebohnerte Treppe hinunter und präsentierten uns traditionellen irischen Tanz, was mich an eine Mischung aus Ballett und Stepptanz erinnerte. Es sah insgesamt ziemlich elegant aus, sodass ich es fast bedauerte, als die drei unter Beifall einige Minuten wieder über die Treppe verschwanden. Ich hoffte, dass sie bald wiederkamen, um zu tanzen, und das taten sie dann auch. L. und ich bekamen die Gelegenheit, mit den anderen Teilnehmenden irischen Gruppentanz auszuprobieren, was angesichts der vielen Menschen etwas chaotisch wurde, doch für einen unglaublichen Spaß sorgte.



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