Am Morgen unserer Abreise begaben M. und ich uns im strömenden Regen zu unserer Flixbus-Station. Die Tage davor hatten wir Glück mit dem Wetter gehabt- es war immer angenehm warm gewesen, doch nicht zu heiß. Es dauerte keine fünfzehn Minuten, dass wir kurz darauf im Flixbus über die Brücke nach Deutschland hinüberfuhren und Frankreich bereits wieder verlassen hatten.Insgesamt waren die Tage Straßburg eine schöne Auszeit, vor allem war es unser erster Urlaub, seitdem die Corona-Krise begonnen hatte. In der elsässischen Stadt ist der deutsche Einfluss stark
zu spüren, was schon an den Straßenschildern erkennbar ist. Unter dem französischen Namen steht immer noch ein Name auf Altdeutsch. Mit Deutsch kommt man hier tatsächlich genauso gut weiter wie mit Englisch. Als ich in einem Restaurant an der Theke etwas auf Englisch bestellen wollte, stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter perfekt Deutsch sprach, worüber ich im ersten Moment etwas erstaunt war. Ich konnte auch beobachten, dass sich an den Glasscheiben mancher Läden Aufkleber mit der Aufschrift "Wir sprechen Deutsch" befanden- und das waren nicht wenige.
Für einen Kurztrip empfanden wir Straßburg als sehr passend. Der Charme der Stadt besteht in den alten Häusern, den Gassen, durch die wir schlendern können und der liebevollen Gestaltung der Stadt. Jedoch ist Straßburg keine Stadt, in der sich viel unternehmen lässt und in der Actionliebhaber auf ihre Kosten kämen, sodass es völlig ausreichend ist, ein paar Tage dort zu verbringen und das französische Flair zu erleben.
Als w
ir nach leckerem veganen Essen suchten, stellten wir fest, dass die hier angebotenen Süßteilchen
hier besonders beliebt sind, mehr noch als das pikante Essen, das wir in den veganen Restaurants und Imbissen auffinden konnte. M. ließ sich beispielsweise einen Biskuit-Muffin mit süßer Creme obenauf schmecken. Darüber hinaus konnten wir neben der elsässischen Küche einiges an internationaler Küche, wie es in den meisten Städten üblich ist, in Straßburg finden. Öfters genossen wir es jedoch, fernab von Restaurants unter freiem Himmel zu essen, beispielsweise eine Portion Obstsalat, während wir am Wasser saßen.



























