Vor einer Woche erreichten J. und ich Marrakesch. Wie auf unseren letzten Trips bekamen wir es hin, nebeneinander zu sitzen, obwohl uns unterschiedliche Sitzplätze zugeteilt worden waren. Mein Sitznachbar war auf meine Bitte hin so nett, mit J. den Platz zu tauschen.
Der Flieger verspätete sich um eine halbe Stunde, doch die Menschen in Marrokko sind wesentlich entspannter als zuhause. Damit hatte ich bereits gerechnet.
Der Fahrer wartete auf uns, mit einem Schild, auf dem mein Name stand. “Ich war noch nie so froh, deinen Namen zu lesen“, sagte J.. Schon aus dem Transfer konnte ich mich an der Stadt mit den ockerfarbenen Flachdachbauten kaum satt sehen. Es gibt in Marrakesch Palmen, die die Straßen säumen, unter Reklameschildern werden Kakteen angepflanzt und die Straßenlaternen sind mit orientalischen Schnörkeln verziert.
Nach dem Einchecken ins Hotel blickte ich aus dem Fenster und sah das Theatre Central mit der sandfarbenen Kuppel auf der gegenüberliegenden Straßenseite und wusste jetzt schon, dass die “rote Stadt“, wie Marrakesch auch genannt wird, mir jetzt schon gefiel.
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| Theatre Central |
Die warme Luft (vermutlich aus der Sahara) schlug uns entgegen, als wir das Hotel verließen. Der Verkehr war laut, überall hupten Autos (teilweise auch wegen uns) und mit Verkehrsregeln nahm man es hier wohl nicht so ganz genau. Wenn wir nach dem Weg fragten, erwiesen sich die Menschen als sehr hilfsbereit und viele sprachen sogar gutes Englisch.
Die Temperatur lag hier bei über dreißig Grad, jedoch hatten mich die ungewöhnlich hohen Temperaturen bei mir zuhause zumindest schon ein wenig auf die Hitze hier vorbereitet. Abends war es besonders angenehm und ich nutzte die Gelegenheit, in den Hotelpool zu springen.


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