Samstag, 26. November 2022

Torre de Belém

An einem der Tage fuhren J. und ich zu einem Strand ein Stück aus Lissabon heraus. Auf dem Rückweg wollten wir uns den Torre de Belém anschauen. Die kleine Festung mit den reichlich verzierten Zinnen diente seit dem 16. Jahrhundert dazu, die Mündung des Flusses zu beschützen. Auf Fotos sah der Turm ziemlich spannend aus, doch wir versprachen uns zunächst nicht so viel davon. Umso beeindruckter waren wir, als wir davorstanden und sich der Himmel zum Sonnenuntergang im Wasser rosa-orange färbte. "Das ist wirklich ein Highlight", sagte J. und ich schoss währenddessen ein Foto nach dem anderen: Der Torre war aber auch wirklich fotogen.

Anschließend spazierten J. und ich noch ein wenig durch Belém und wollten allmählich zurück zu unserer Unterkunft in Alfama. Nicht nur J.'s Handyakku war leer, sondern auch mein Smartphone war durch die Navigation mit Google Maps sehr strapaziert worden. Es ging kurzerhand aus. Doch wir wussten, wo wir waren und konnten an einer Bushaltestelle nachsehen, welchen Bus wir zurück zu unserer Unterkunft nehmen konnten. Bis der Bus kam, hatten wir allerdings noch über 15 Minuten Zeit, weshalb ich ein wenig über den Bürgersteig trödelte und die Karte des Falafel-Imbisses gegenüber der Busstation inspizierte.

 Auf den ersten Blick konnte ich erkennen, dass Vieles vegan gekennzeichnet war: Pita-Brote mit verschiedenen Füllungen wie Tofu, Falafel sowie Sandwiches und diverse Snacks, für deren Füllungen es pflanzliche Varianten gab. "Was hältst du davon, wir holen uns hier etwas zu essen statt dass wir im Airbnb essen?", schlug ich J, vor und sie war einverstanden. Die Bestellung ging ziemlich schnell, sodass wir genügend Zeit hatten, am Straßenrand bei der Bushaltestelle in der angenehm milden Abendluft zu sitzen zu essen. Unsere Pitabrote schmeckten köstlich. "Ich mag so was auch viel lieber, als in ein schickes, teures Restaurant zu gehen", stellte ich wieder einmal fest, "Ich mag das einfache Essen."

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