Während der Zeit in Osaka haben K. und ich ein paar Dinge unternommen, bei denen wir eine Menge Spaß hatten und die sich meiner Meinung bei einem Besuch in Japan wirklich lohnen. Drei Highlights davon möchte ich hier mal auflisten.
1. Sushi essen:
Ich liebe Sushi, um das schon mal vorweg zu nehmen. Schon in Deutschland haben K. und ich ständig Sushi bestellt oder selbst welches zubereitet (für mich mit Avocado oder Gurke). Aber in Japan, dem Land, in dem Sushi erfunden wurde, in eine Sushibar zu gehen, ist nochmal was ganz anderes! Die Mitarbeiter tragen alle Kimonos und schenken immer wieder Grünen Tee nach, an der Wand hängen Bilder mit japanischen Schriftzeichen (die z. B. “Großer Fang“ bedeuten, wie K. lesen kann) und mein hübsch angerichtetes Sushi schmeckt exotisch und richtig gut. Dazu trägt die original japanische Umgebung wohl auch bei.
2. Karaoke:
Karaokebars sind sehr beliebt in Asien. Auch in der der City in Osaka gibt es ziemlich viele davon. K. und ich beschlossen an einem Abend spontan, in eine hineinzugehen. Kurz darauf hatten wir beide ein Mikrophon in der Hand, einen großen Fernsehbildschirm vor uns und hatten viel Spaß zu den Liedern von Avicii. Zwischendurch ging der Liedtext in unseren Lachanfällen unter. Spaß ist garantiert, wenn man in eine Karaokebar geht, kann ich nun im Nachhinein sagen, auch dann, wenn man wie in meinem Fall nicht singen kann.
Zum Abschied winkte uns die Glückskatze mit einem Mikrophon in der linken Pfote, das Maskottchen der Bar, noch mit einem verschmitzten Lächeln hinterher, so schien es mir.
3. Comicläden besuchen:
Für Manga-Fans und Cosplayer wäre Osaka ein echtes Paradies. Auf dem Weg zu den Tempeln in Kishiwada trafen K. und ich auf einen Comicladen, der von den abenteuerlichsten Mangas bis hin zu japanischen Frauenmagazinen alles zu bieten hatte. K. deckte sich mit Mangas als Reiselektüre ein, während ich mich für ein knallbuntes Teenie-Magazin als Souvenir entschied. Lesen konnte ich den Inhalt nicht, aber deshalb hatte ich auch ein bebildertes Magazin gekauft und kein Buch. Die meisten Fotos sprachen für sich. Als ich den Laden durchstöberte, musste ich mich daran gewöhnen, dass die Magazine von links und nicht wie in Deutschland von rechts aufgeschlagen werden. Ich freue mich schon darauf, zuhause mein erworbenes Magazin den Japanfans zu zeigen, die ich kenne.


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