Sonntag, 4. Oktober 2015

Singapur

Nebel vor der aufgehenden
Sonne, Wolkenkratzer, so
weit das Auge reicht, und viele Menschen. Das war das erste, was wir von Singapur sahen. Am frühen Morgen verließen K. und ich den Flughafen und stiegen in die Metro.
Tropisch feuchte Luft schlug uns entgegen, als wir nach draußen traten. Die Wolkenkratzer, in den gelblichen Nebel getaucht, boten für mich ein faszinierendes Bild. Von K. erfuhr ich dann, dass dies kein gesunder Nebel sei, eher eine Folge der Umweltverschmutzung im angrenzenden Malaysia, weshalb wir uns im nächsten Einkaufszentrum einen Mundschutz besorgten. Ich fand es nicht sehr angenehm zu tragen und legte den Schutz nach einer halben Stunde wieder ab, um nicht ständig die Hitze meines eigenen Atems im Gesicht spüren zu müssen.

Bei der Erkundung Singapurs fiel mir der große Unterschied zu Thailand auf: Singapur ist eine saubere, extrem moderne Megacity, in der hauptsächlich schick angezogene Leute herumlaufen. Statt Motorbikes gibt es ein Bus- und Bahn-Streckennetz, das den gesamten Staat durchzieht. Dazu ist es noch sehr international: Vorwiegend sind hier Inder, Malaysier und Chinesen Zuhause, weshalb deren Sprachen auch die Amtssprachen sind. Aber mit allen kann ich auch problemlos auf Englisch kommunizieren, wie ich festgestellt habe.

Ein Highlight in Singapur ist es, abends draußen zu sein, wenn die modernen Bauten in buntesten Lichtern erstrahlen. Neulich saßen K. und ich am Clark Quay am Wasser, wo das Nachtleben tobt, und hatten eine wirklich grandiose Aussicht. In der Dunkelheit hat die Metropole noch eine völlig andere Wirkung als tagsüber. Ein Grund mehr für mich, lange aufzubleiben.

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