Samstag, 24. Oktober 2015

Hongkong

Hongkong ist eine Wucht. Schon am ersten Tag in der City spürte ich das schnelle Tempo, mit dem hier alles voranschreitet. Der MTR-Bahnhof war allein schon riesig, wobei sich Ströme von Menschen durch die Halle in Richtung Ausgang bewegten. K. und ich erreichten als Erstes in die Ecke, in der sich Prada & Co tummelten. Dort befand sich auch das luxuriöse Mandarin Hotel, in dem wir die 25 Stockwerke mit dem Fahrstuhl hochfuhren, um einmal die grandiose Aussicht zu sehen. (Stockwerk Nr.13 gab es dabei nicht). Lange bleiben konnten wir allerdings nicht, weil die Kellnerin im Business-Anzug der Meinung war, dass K. und ich nicht der Situation angemessen gekleidet waren. Ich schoss mit dem Handy noch schnell ein paar Bilder, dann verschwanden wir wieder.
Doch nur einen kleines Stück entfernt, dort, wo sich die Temple Street befand, sah Hongkong schon wieder ganz anders aus: Eher dreckige Straßen, Straßenmärkte und generelle eine andere Preisklasse waren hier zu finden. Bei Einbruch der Dunkelheit schlenderten wir über den Temple Street Night Marketing, auf dem allerhand gefälschte Markenartikel, Kleidung und Accessoires verkauft wurden. Handeln kann man hier immer. K. schaffte es z. B., für mich eine Handtasche auf einen guten Preis herunter zu handeln.
Hongkong hat insgesamt eine Menge zu bieten, weshalb ich hier noch einiges vorhabe. Wenn man hier ist, muss man sich allerdings an das schnelle Tempo, die Menschenmassen und den Trubel gewöhnen. Sonst kann es passieren, dass man sich vielleicht verloren oder erdrückt von dieser Megacity fühlt. Wer aber dafür offen ist, kann auf jeden Fall eine spannende Zeit hier verbringen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen