Sonntag, 11. Oktober 2015

Botanische Gärten von Singapur

Wer botanische Gärten liebt, ist in Singapur bestens aufgehoben. An vielen Metrostationen sind grüne Oasen zu finden, die einiges zu bieten haben. In den Botanic Gardens an der Marina Bay haben K. und ich die “Super Trees“, also Superbäume, besucht: Ein turmhohes Gebilde, das über und über mit Orchideen, Farben und anderen mehr oder weniger exotischen Pflanzen bewachsen ist. Es war ein guter Ort für mich, um ein paar Fotos für die Daheimgebliebenen zu schießen. Der eigentliche Höhepunkt, den der botanische Garten zu bieten hat, kommt aber erst nach Einbruch der Dunkelheit. Schon aus der Ferne sahen K. und ich das farbenfrohe Blinken der Superbäume, weshalb wir dann zwischen allerhand Gewächsen durch rannten, um ja nicht die Lichtershow zu verpassen. Die Superbäume erstrahlten abwechselnd in allen möglichen Farben, untermalt mit Musik. Ich kam wir vor wie bei “Alice im Wunderland“.
Zuvor hatten K. ich noch den überdachten Garten besichtigt, bei dem man über Treppen und Brücken einen riesigen Hügel besteigt, der vollkommen mit tropischen Pflanzen bewachsen ist und mit Wasserfällen sowie Tropfgestein ausgestattet ist. Davon war K. sehr beeindruckt. Im Chinese Garden und Japanese Garden, wo wir einige Tage später waren, war dagegen nicht so viel los. Eine grüne Oase, die sich für mich lohnte, fand ich wieder an der Metrostation “Botanic Gardens“. Dort verbringen die Familien von Singapur ihre Sonntags. K. und ich trafen am See auf ein Paar schwarzer Schwäne und eine hungrige Schildkrötenschar, die sich von Kindern mit Cornflakes füttern ließ.
Ich denke, das ist es, was jede Großstadt braucht: Ein Fleck Erde, auf dem man picknicken, frische Luft atmen und den Lärm der Stadt, so sehr wir sie auch mögen, hinter sich lassen kann.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen