Samstag, 24. Oktober 2015

Zu Gast in Asien

Während unserer Reise durch Asien sind K. und ich in den verschiedensten Unterkünften untergekommen. Manchmal waren wir für uns, wie in dem thailändischen Bungalow oder dem japanischen Gartenhaus, manchmal wohnten wir mit anderen Menschen zusammen, wie es auch jetzt in Hongkong der Fall ist. In Singapur wohnten wir für eine Woche bei N. in seiner WG, die ich über die Website Airbnb ausfindig gemacht hatte. N. war sehr gastfreundlich und kochte gern für uns alle. Abends saßen wir meistens bis spät noch mit allen WG-Mitgliedern am Tisch, und aßen asiatische Gerichte, wobei es immer ziemlich lustig zuging.

Anschließend zogen K. und ich zu A. in den 13. Stock eines Wolkenkratzers. A. hatte ich über www.couchsurfing.com kontaktiert und war darüber erstaunt, wie viele Sprachen er beherrschte. Neben Englisch, Chinesisch und Deutsch, was uns auch zugute kam, noch einige weitere. Am letzten Abend in Singapur machte ich Bratkartoffeln für uns, weil ich wusste, dass A. deutsches Essen vermisst. Seine Mutter half mir dabei und zeigte mir sehr geduldig, wie man den Gasherd anschaltet. Es gibt ja Leute, die sich nicht vorstellen können, dass so ein System wie Couchsurfing funktioniert, ganz ohne Geld, basierend nur auf Vertrauen. Ich kann nur sagen: Es funktioniert. Und es ist eine gute Möglichkeit, überall auf der Welt Menschen kennen zu lernen.

Besonders Glück hatten wir in Hongkong, wo wir jetzt bei M. und L. in einem niedlichem Haus auf Lantau Island übernachten können. Obwohl ich die beiden vorher kaum persönlich kannte, erklärten sie sich bereit, uns aufzunehmen. L. macht das leckerste vegane Fruchteis mit Kokosmilch, das ich bisher gegessen habe. Ich bin sicher, uns würde einiges entgehen, ohne die Insider-Tipps der beiden und ihre Gastfreundschaft.

Es ist eine tolle Sache, nicht bei sich zuhause, sondern auch auf der anderen Seite der Welt Freunde zu haben. Auf diese Weise kann man die Orte nicht nur von der touristischen Seite kennen lernen, sondern erhält direkten Einblick in das Leben eines Einheimischen. Dazu gehören auch die Sprachen, die man hört, die Lebensweise und die Kultur.
Auf meiner Reise konnte ich, was die Gastfreundschaft anderer Menschen in anderen Ländern, angeht, demnach viel Positives erleben.

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