Und zum Abschluss gehörte ebenso ein wenig abschließende Aufregung dazu: Just in dem Augenblick, als ich meine Metrocard aufladen wollte, um zum Flughafen zu gelangen, und sie in den Automaten steckte, blieb sie, wo sie war. Hinter mir hatte sich eine lange Schlange gebildet und die Leute schienen mein Gefummel an dem Automaten nicht wirklich zu registrieren. Als ich am Schalter nur ein Formular bekam, mit dem ich eine schriftliche Verlustmeldung für die Metrokarte veranlassen konnte, heulte ich mich zunächst ein wenig per Whatsapp bei L. aus und fragte sie um Rat. Als ich erneut zum Schalter ging und die Situation schilderte, dass ich die Metrocard nur für den letzten Weg gebraucht hätte, gab mir der Zuständige zu verstehen, ich sollte unter dem Drehkreuz durchkriechen. Zweifelnd sah ich ihn an. Ich musste es missverstanden haben, so gut war mein Englisch auch nicht, er musste etwas anderes gemeint haben. Doch das tat er nicht. Und die beiden uniformierten Polizisten, die in der Bahnstation standen, sahen gerade nicht herüber. Kurzerhand schob ich meinen Koffer unter dem Drehkreuz durch, dann meine Handtasche und zuletzt mich selbst. Danach kam ich sehr schnell am Flughafen an und bekam sogar meine Metrocard ersetzt.Im Nachhinein kann ich wieder einmal feststellen, dass ich in den drei Wochen an der Ostküste einiges erlebt habe. Von New York City ausgehend bin ich mit L. durch Connecticut nach Massachusetts gereist, nachdem wir mit Philadelphia auch dem US-Staat Pennsylvania einen Besuch abgestattet hatten. Mit der Tour zu den Niagarafällen bin ich anschließend noch einmal quer durch den US-Staat New York gereist, habe die kanadische Grenze überquert (Während meiner Zeit dort sogar ein weiteres Mal zu Fuß über die Rainbow Bridge) und den Süden Kanadas, Ontario, betreten. L. und ich hatten eine tolle Zeit zusammen und ich bin sehr glücklich darüber, dass wir beide die Gelegenheit hatten, so viel gemeinsam unterwegs zu sein.
Und ich bin froh darüber. Selbst, wenn es stressige Situationen gibt, so wie heute, es gibt überall auf diesem Planeten neben allen Trickbetrügern und Abzockern, vor denen ich vorher gewarnt worden war, wohlwollende Menschen und immer gewisse Highlights, die den Stress wert sind. Und das liebe ich. Wie nach jeder Reise freute ich mich darauf, all das Erlebte für euch aufzuschreiben, liebe Leser und Leserinnen. Davor freute ich aber zuerst auf eines: meinen Freund M.







































