Als wir an unserem ersten Tag über die Brooklyn Bridge liefen, war es ein nebelverhangender Nachmittag und nur wenige Leute waren unterwegs, was die Tour für uns sehr angenehm machte. Vereinzelte Radfahrer und Jogger kamen uns entgegen. L. und ich sind uns einig, dass wir, würden wir in dieser Stadt wohnen, auch die schöne Kulisse der Brooklyn Bridge nutzen würden, um laufen zu gehen.
Als wir den Torbogen der Brücke passierten, kam die Skyline Manhattans in Sicht. Es war der erste Mal, dass ich sie wirklich sah, obwohl ich das Bild von zig Postkarten und Fotografien kannte. L. und ich liefen immer weiter und sogen den Anblick in uns auf. Sogar einen Blick auf die Freiheitsstatue in der Ferne konnten wir erhaschen, durch den Nebeldunst. An diesem Tag befanden sich noch die Überreste von Schnee in den Straßen New Yorks und so auch auf der Brücke. Dennoch war es nicht allzu kalt, eher etwas verregnet und bedeckt.

Die Wolkenkratzer verschwanden leicht im Nebel, diese Großstadt-Romantik stellte einen eindrucksvollen Anblick dar. Wir näherten uns immer mehr dem anderen Ufer und gelangten nach dem Spaziergang über die Brücke nach Manhattan, wobei wir immer wieder Pause machten, um die Kulisse genauer zu betrachten. Die Brooklyn Bridge wirkt keinesfalls wie irgendeine Brücke: Von der Architektur ist sie nicht nur wunderschön, nostalgisch und dazu ziemlich riesig, sondern die Kulisse dahinter, nämlich die Skyline Manhattans, macht einen Spaziergang darüber zu einem ziemlichen Erlebnis.

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