Nachdem wir die Koffer in die Unterkunft gebracht hatten und es schon allmählich zu dämmern begann, schlug uns auf den Straßen der Duft von Focaccia und von Pizza entgegen. Focaccia Barese, Focaccia mit eingebackenem Gemüse, ist vegan, da es in dieser Region ohne Schmalz, dafür mit Olivenöl, zubereitet wird. In der Altstadt konnten wir wieder Gassen in hellen Farben, mit verschiedenen Blumen und anderen Pflanzen sowie einiges an Streetfood wie Sgagliozze, frittierter Maisgrieß, entdecken.
Dort begegneten wir auch noch am selben Abend einigen Orecchiette-Damen, Hausfrauen, die in den Gassen vor ihrem Haus Orecchiette-Nudeln herstellen und verkaufen. Man kann ihnen dabei zuschauen, wie sie die Pasta zubereiten. M. und ich kauften eine Tüte Orecchiette und freuten uns jetzt schon darauf, sie am nächsten Tag zu essen.Gegessen wurde an diesem Abend erstmal Pizza und zwar von Da Michele, dem Laden, in dem wir in Neapel am Maradona-Tisch gesessen hatten. Eine Filiale des Pizzabäckers gibt es auch in Bari, wie wir feststellten. Wir nahmen uns jeweils eine Marinara im Pappkarton mit und setzten uns ans Wasser, bevor wir sie genüsslich schlemmten: Nun waren wir wieder offiziell im Land des Essens angekommen. In Bari schien an diesem Abend allgemein viel los zu sein: Konzerte fanden statt; irgendwo in der Innenstadt hatte sich ein Chor zum Singen platziert. Die ganze Stadt schien zu vibrieren.


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