Einen Monat lang waren wir nun unterwegs gewesen, in verschiedensten Zügen wie dem deutschen ICE, dem französischen TGV und mehreren spanischen Schnellzügen. Wir hatten wunderschöne Berglandschaften, lebendige Städte und türkisblaues Meer (Barcelona) gesehen und einen Monat lang warmes Wetter, strahlend blauen Himmel und Sonnenschein gehabt.
Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass wir all dies auch trotz Corona erleben durften und es uns überhaupt möglich war, diese Zugreise mit mehreren Etappen zu unternehmen. Nach mehreren Monaten im Lockdown und der trotzdem vorhandenen Sehnsucht, andere Orte zu entdecken, hatte ich der Reise erst recht entgegengefiebert und konnte mit vielen wertvollen Eindrücken wieder nachhause zurückkehren.
Wenn wir Gibraltar mit berücksichtigten, hatten wir insgesamt seit unserer Abreise aus unserer Heimatstadt die gleiche Strecke wie von Hamburg nach Peking zurückgelegt. Der Gedanke erscheint mir heftig, da mir die Gesamtstrecke gar nicht so lang vorkam, was vielleicht daran liegt, dass wir sie aufgeteilt hatten. Jedenfalls hat mir unsere Interrail-Reise gezeigt, dass ich es sehr schätze, per Zug zu reisen, und dass mir diese Art des Reisens wie auch M. am meistens zusagt, vielmehr, als ins Flugzeug, ins Auto oder in den Bus zu steigen. Ich bin mir sicher, dass noch einige Zugreisen von uns folgen werden, von denen ich auf diesem Blog berichten kann.
Bis bald auf diesem Blog, liebe Leser*innen!

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