2. In einer Markthalle, in der die Innenräume mit Sprühwasseranlagen (tatsächlich ist in der Gastronomie vor Ort üblich, die Besucher*innen durch leichten Sprühwassernebel zu erfrischen) gekühlt wurden, konnten M. und ich einen veganen Imbiss namens "Veganitessen" entdecken. Dort konnte ich zum ersten Mal eine vegane spanische Tortilla probieren und war davon vollends überzeugt- und von den Preisen dort auch.
3. Für Fans von alten Römischen Bauten ist etwas außerhalb der Stadt die römische Ausgrabungsstätte Italica interessant, von der M. sehr begeistert war. Ich habe bisher noch keine Ausgrabungsstätte oder ein Museum gesehen, in dem solch alte Objekte und Bauten noch dermaßen gut erhalten sind. Außerdem kam für mich, als ich mit meinem Sonnenhut auf dem Kopf (den mir M. in einer der zahlreichen Accessoire-Läden in Sevilla gekauft hatte) die historische, mit Steinen gepflasterte Straße in Italica entlangspazierte, ziemliches Sommerurlaubs-Feeling auf. Übrigens war das der einzige Ort während unserer Zeit in Sevilla, für den wir mit den Bus fuhren. Die Stadt selbst konnten wir komplett fußläufig entdecken.4. Nur eine Straße weiter von unserer Unterkunft befand sich das Metropol Parasol, auch "Las Settas", die Pilze, genannt, ein gigantisches Holzkonstrukt moderner Architektur, das sich von dem restlichen, altstädtischen Sevilla stark unterscheidet. Ich kam mir vor, als würden M. und ich durch ein weißes Schneckenhaus laufen, nur dass die Wege nach oben hin offen waren. Innerhalb kurzer Zeit hatten wir die verschlungenen Wege der Las Settas abgelaufen und dies als Einstimmung auf den Abend einmal mitgenommen.
5. Grünflächen sind nicht das Erste, was mir im Zusammenhang mit der andalusischen Stadt in den Sinn kommt. Als M. und ich den letzten Tag vor unserer Abreise nach Granada damit verbringen wollten, etwas auszuspannen, konnten wir jedoch etwas am Stadtrand einen sehr großen Park mit grünen Wiesen ausmachen. Da wir wahrscheinlich wieder einige der wenigen waren, die sich in der Nachmittagshitze hinauswagten, hatten wir den riesigen Park fast für uns allein. Nur in dem Wasserbecken, an dessen Rand wir unsere Picknickdecke platzierten, probierten sich ein paar Wakeboarder aus, was für uns auch ein willkommenes Schauspiel darstellte. Der ruhige Park war für uns perfekt, um etwas in der Sonne zu liegen und unsere Batterien für die Weiterreise aufzuladen.


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