Als Brotaufstrich kauften wir meisten Hummus, Guacomole aus Avocado und Tomate ein sowie Salsa-Soßen, die sehr häufig mit veganer Rezeptur zu finden waren. Vorteilhaft war es, dass in den meisten Supermärkten die veganen Produkte gekennzeichnet waren. Zudem gab es wenig Supermärkte, die keinen Sojajoghurt anboten. Ich fand sogar Sorten, die ich in Deutschland bisher nicht gefunden hatte, und nutzte die Gelegenheit, sie zu probieren.
Auch an veganen Restaurants mangelte es uns nicht. Im Viertel Barceloneta in Barcelona besuchten wir einen Abend die Vegan Sangria Bar, in der es unter anderem vegane Paella gab. Diese war sogar mit meeresfrüchteähnlichen Fleischalternativen dekoriert. Aus einem früheren Besuch in Spanien assoziierte ich Paella mit einer riesigen schwarzen Kochschale, an deren beiden Seiten sich Henkel befanden, so angefüllt mit dem Reisgericht, dass zwei Personen davon üppig essen konnten. Als uns dann für ein sehr kleiner Kochtopf vorgesetzt wurde, in Vorspeisengröße, war ich ein wenig enttäuscht. Daraufhin holte ich mir bei einem Imbiss ein Pitabrot mit Falafel und Mario fand eine neapolitanische Steinofenpizza, sodass wir diesen Abend dennoch satt und zufrieden wurden.Vegane Restaurants gibt es generell viele. Vor allem in Barcelona ist die Auswahl nicht gering. Dort stießen wir sogar auf einige vegane Supermärkte, in denen wir interessiert stöberten. Witzigerweise wurden wir auf einen Penny-Markt Nähe des Plaza Catalunyas aufmerksam, in dem wir im Veganer-Paradies schwelgen konnten. Hier konnten wir vegane Nuggets, Tortilla, Mozzarella, Nussgetränke und sogar ganze Kokosnüsse zum Trinken finden. Die Kokosnuss wurde unser Abschiedsgetränk auf der Reise, das wir uns am letzten Abend am Infinity-Pool unseres Hotels genossen.


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