Freitag, 3. September 2021

Das Flair in Barcelona

 M. und ich konnten feststellen, dass es in Barcelona eine Vielfalt an veganen Restaurants und Cafés gab. Als wir durch die Straßen um die Sagrada Familia schlenderten, begegnete uns zufällig ein kleiner bunter veganer Imbiss, in dem wir dann einkehrten, um uns für unseren weiteren Stadtspaziergang zu stärken. Barcelona wimmelt zudem von schmucken Details und wenn es nur der Pont del Bisbe ist, die kleine gotische Brücke, die über dem Gehweg die Kathedrale mit anderen Gebäuden im gotischen Viertel verbindet und unter der wir zufällig sehr oft untendurch liefen. Oder die bunten Streetart-Details, die auf den altertümlichen Gebäuden immer mal wieder aufblitzten, wenn wir uns die Zeit nahmen, hinzuschauen. Langweilig wurde es uns so schnell nicht, Barcelona zu erkunden.

Insgesamt fiel uns auf, dass es in Barcelona sehr viele junge Leute gab und der Umgang untereinander sich sehr locker gestaltete. Katalanische und spanische Wortfetzen flogen um uns herum, die spanisches Lebensgefühl mit katalanischem verbanden, wenn wir in der Bahn saßen oder durch die Innenstadt liefen. In der Bahn sahen uns morgens viele freundliche Gesichter entgegen, Selbst mit Englisch kamen wir gut weiter, da sich in der Stadt Menschen aus aller Welt tummeln. Mir gefielen die warme Luft, die während unserer Zeit dort jedoch meistens sehr angenehm blieb, und nicht zuletzt die Palmen, die am Straßenrand alleenartig angepflanzt waren (habe ich schon erwähnt, wie sehr ich Palmen liebe?). Als M. und ich wieder aus Barcelona zur Weiterreise nach Andalusien aufbrachen, hielten wir es für eine gute Entscheidung, für die letzten Tage unseres Interrailtrips noch einmal hierher zurückkehren und, da wir ohnehin in der Stadt umsteigen mussten, ein paar Tage zu bleiben.

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