In Ghana war es nicht anders. Die Avocados waren mindestens doppelt so groß wie die, die ich aus deutschen Supermärkten kenne, und dazu sehr cremig. An allen Orten, zu denen A., H. und ich gelangten, gönnte ich mir fast täglich eine bunte Portion frischer Früchte, vorwiegend geschnittene Ananas und Mangos. In Deutschland finde ich Ananas oft zu faserig und sauer. In Ghana sind die Ananas dagegen sehr süß und saftig.
Daran, aus Kokosnüssen zu trinken, um sie anschließend auszulöffeln, fand ich auch großen Gefallen. Es stellte zuerst einen Akt für mich da, die Kokosmasse ohne Löffel aus der Schale zu pulen, doch die Einheimischen eilten mir sehr schnell zur Hilfe, als sie beobachteten, wie ich mich mit der aufgeschnittenen Kokosnuss abmühte. Offenbar bin ich Besteck zu sehr gewohnt. Von dem Jungen, dem ich die Kokosnuss abgekauft hatte, bekam ich ein Stück Kokosrinde, mit dem es besser klappte. Die Menschen waren zum Glück sehr hilfsbereit und so kam ich in jedem Fall in den Genuss, das Kokosfleisch aufzuessen.Jedem, der in ein tropisches Land reist, kann ich nur empfehlen, einmal eine unbehandelte, nicht importierte Kokosnuss, frisch von der Palme, zu probieren.

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