Samstag, 10. März 2018

Kakum Nationalpark

Während H. nach Accra fuhr, um ihren Freund vom Flughafen abzuholen, ließen A. und ich uns von Lazys Kumpel, der Taxifahrer war, zum Kakum Nationalpark fahren. Über die Hängebrücken, über die man dort laufen konnte, hatte ich vorher schon einiges von H. gehört und war sehr gespannt auf den Anblick über den Dschungel. A. und ich wurden mit einer kleinen Gruppe von Touristen ein Stück durch den Dschungel gelotst. Unter den Pflanzen war es ziemlich schattig- das änderte sich, als es bergauf ging und wir das Baumhaus erklimmten, von dem aus man die Hängebrücken betreten konnte. Große, bunte Schmetterlinge flatterten derweil an uns vorbei und ich hatte lautes Vogelgezwitscher im Ohr.

Es mag zuerst vielleicht beängstigend klingen, in 20 bis 40 Meter Höhe über die Baumwipfel des Dschungels zu spazieren, geschützt nur durch ein paar Holzbretter und zusammengeknüpftes Tau. Doch wenn man den Boden gar nicht erst sieht, erscheint einem das ziemlich harmlos. Zumindest empfand ich es so, als ich die Brücken überquerte. Ich stellte fest, dass dieses Erlebnis genau meins war. Hierherzukommen hatte sich wirklich gelohnt.

A. und ich nahmen uns die Zeit, zwischendurch immer wieder stehen zu bleiben und die Aussicht ganz in uns aufzunehmen. Ich betrachtete die Bäume und wünschte mir dabei, dass dieses Stück Regenwald noch möglichst lange erhalten bleibt.
Auf dem Rückweg konnten wir wieder am Boden und auf den Steinen bunte Leguane ausmachen, die sich sonnten und dabei die Köpfe verrenkten, was sehr lustig aussieht. In Ghana waren wir ihnen schon häufiger begegnet, doch bisher hatten wir noch nicht so viele gesehen wie hier.

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