Dienstag, 25. Oktober 2022

Portofino

Von der Bucht in San Fruttuoso stiegen M. und ich in ein Boot nach Portofino. Den Ort, der von zahlreichen Reisenden angepriesen wird, wollte ich unbedingt kennen lernen. Die kleine italienische Gemeinde, in der reiche Urlauber*innen ihre Yachten stehen haben (M. und ich stellten Überlegungen an, was diese kosten mochten), zeichnet sich durch knallgelbe Villen inmitten der grünen Natur am Berghang aus. Das Wasser davor ist so klar, dass sich hier selbst im Hafen die Fische gut beobachten lassen. 

Als M. und ich im Hafen saßen, tunkte ich meine nackten Füße in das Wasser und sah verschiedenen Fischen dabei zu, wie sie in meiner Nähe umherschwammen. Die Natur, in die Portofino eingebettet ist, kann sich wirklich sehen lassen und auch der Blick, den ich bei der Einfahrt in den Hafen hatte, bot keine schlechte Aussicht.

Mit der Atmosphäre in der belebten Innenstadt Portofinos wurden wir jedoch nicht so ganz warm während unseres Aufenthalts. Die Einkaufsstraße Via Roma war von luxuriösen Läden wie Gucci, Prada etc. und hochpreisiger Luxusgastronomie geprägt. Dies konnte M. und mich, die das einfache, italienische Essen schätzen und keine Markenkleidung kaufen, daher nicht reizen. Allein die Flasche Wasser, die M. kaufte, kostete hier gefühlt ein kleines Vermögen. Nachdem wir an diesem Tag wieder viele Eindrücke gesammelt hatten, entschieden wir uns gegen Abend, die nächste Fähre zurück nach Rapallo zu nehmen und nach Genua zurückzukehren.

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