Bei den Wasserfällen angekommen, führte uns ein Pfad durch einen Wald und über mehrere Brücken, unter denen die Arme des Wasserfalls sich durchschlängelten. Bereits bei einer der ersten Brücken kam uns der Sprühnebel des Wasserfalls entgegen, sodass wir beim Hinübergehen nicht trocken blieben. Doch genau das war absolut nach meinem Geschmack. Es gab auch die Möglichkeit, das kurze Stück mit einer antiken Bergbahn zu den Wasserfällen hinaufzufahren, doch den Weg durch das Waldstück wollten wir uns nicht entgehen lassen. Bei diesem Spaziergang bekamen wir unterschiedliche Perspektiven auf die Giessbachfälle. Als wir direkt bei dem Felsen ankamen, über dem sie senkrecht unter lautem Tosen in die Tiefe stürzten, gab es eine Brücke, über die wir sogar direkt unter dem Wasserfall hindurchlaufen konnten. Dies war eines meiner Highlights auf diesem Trip und für F. ganz genauso, wie sie mir danach berichtete.
Wenig später passierten wir einen Pfad vor dem Wasserfall ein Stück tiefer und gerieten in den nassen Dunst, der von dem herabstürzenden Wasser zu uns hinüberwehte. Und ich muss gestehen, wenn es gerade Sommer ist und ich dabei nur leicht nass werde, dann empfinde ich das als echtes Erlebnis.


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