Dienstag, 18. Oktober 2022

Ankunft in Ligurien: Die Gassen von Genua

Nachdem ich mit meinem Rollkoffer und meinem Sonnenhut, den mir M. letztes Jahr in Sevilla geschenkt hatte, ausgerüstet aus dem sonnigen Verona zurück ins ebenso sonnige Deutschland zurückkehrte, sollte es nur vier Tage dauern, bis M. und ich unsere gemeinsame Italienreise nach Ligurien antraten. Am späten Sonntagabend stiegen wir in den Zug und fuhren die Nacht durch, sodass wir im Laufe des nächsten Tages in Genua ankamen. 

In Genua wartete warmes Wetter auf uns, als wir vom Bahnhof unsere Rollkoffer hinter uns her in Richtung Hotel zogen. 
Das Hotel gefiel uns nicht nur wegen der zentralen Lage, sondern weil es einen winzigen Balkon besaß, auf dem wir sitzen und über die Dächer der etwas hügeligen Stadt blicken konnten. Das nutzten wir die nächsten Tage auch aus.

Bei unserer ersten Erkundungstour streiften wir durch die schmalen Gassen der Innenstadt. Dabei kamen wir am Piazza de Ferrari mit einem prunkvollen Brunnen und dem Palazzo Ducale vorbei und am Kolumbushaus mit den weißen Säulen sowie an viel lebhafter italienischer Gastronomie. Versteckt inmitten der eng gebauten Häusern fanden wir auch den kleinen Piazza San Matteo mit gleich zwei Kirchen und einem Kloster, die sich durch ihre schwarzweiße Farbe auszeichneten. Ich konnte in einem Supermarkt dazwischen wieder das Focaccia entdecken, das ich auch schon in Verona gegessen hatte. M. und ich nahmen beide jeweils eins mit. 

Als wir die engen Gassen verließen, lag der Porto Antico, der alte Hafenabschnitt Genuas vor uns, in dem viele Menschen unterwegs waren. Hier lockte nicht nur der Hafen selbst, sondern auch zahlreiche Cafés, Restaurants und Museen. Hunderte von Booten und Yachten lagen hier vor der Kulisse mit den hellgelben und terracottafarbenen Häusern Genuas. Palmen waren vor dem Porto Antico in einer Reihe gepflanzt und mit Sitzbänken ringsum versehen. Ein antikes Piratenschiff, das eigens für einen Film gebaut worden war, gab es hier ebenfalls aus der Nähe zu sehen. Der Hafen entpuppte sich als einer der Hotspots in Genua, während sich in den Gassen der Altstadt auch viel los war, sich die Menschen jedoch dort noch mehr verteilten.

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