Von der Seite, auf der die Abtei San Giuliaono steht, konnten wir auf das Dorf mit seinem Kieselstrand blicken. Als die Sonne dahinter aufging, war es ganz still in Bocadasse und kaum Menschen waren unterwegs. Ich kann nun nachvollziehen, warum es heißt, hier sei die Zeit stehen geblieben, vor allem, nachdem wir zu so früher Stunde hier angekommen waren. In den kleinen Gassen zwischen den Häusern waren Kakteen angepflanzt und Steintreppen mit Liebe zum Detail errichtet.
Danach war es an der Zeit für einen Espresso. Ich hatte unser Espresso-Ritual inzwischen sehr lieben gelernt. In Bocadasse selbst hatten die Bäckereien und Cafés noch nicht geöffnet, sodass M. und ich wieder ein wenig in Richtung Stadt gingen. Zufällig stießen wir auf eine kleine Bäckerei, die auch vegane Cornetti, Blätterteighörnchen nach ligurischer Art mit Pistaziencreme, im Angebot hatte. Auch hier hätten wir zuerst beim äußeren Betrachten des Ladens nicht damit gerechnet, dass hier etwas Veganes zu finden sei außer unseren Espressi. In Ligurien hatten wir damit bisher immer ziemliches Glück gehabt.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen